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Sportpartei will jetzt in ganz Düsseldorf Stimmen holen

Kommunalpolitik in Düsseldorf : Sportpartei will nicht nur im Stadtbezirk 7 Stimmen holen

Bei der Kommunalwahl in Düsseldorf schickt die Partei in jedem der 41 Wahlbezirke einen Kandidaten ins Rennen. Mit Markus Brakonier gibt es jetzt sogar einen Oberbürgermeister-Anwärter.

Die Deutsche Sportpartei gilt noch als Splitterpartei, verkündet jetzt aber, für jeden der 41 Wahlbezirke Kandidaten für die Kommunalwahlen am 13. September zu haben. Auch ein Obergbürgermeister-Kandidat ist mit Markus Brakonier (ehemaliger Betriebsratsvorsitzender bei Esprit) am Start. „Als neue Partei sind wir verpflichtet, Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Für den Stadtbezirk 7 ist das bereits erfolgt. Hier wird die Sportpartei mit zwölf Kandidaten ins Rennen gehen“, sagt der Bundesvorsitzende der Sportpartei, Michael Möller. Die meisten hätten bereits ihre erforderlichen Unterschriften eingeholt, Möller, ist zuversichtlich, dass das auch beim Rest so sein wird. „Für den OB-Kandidaten fehlen nur noch 70 Unterschriften.“

Möller, Mitglied der Bezirksvertretung 7, ist zuversichtlich, dass seine Partei ein gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl erzielen kann. „Wir sind keine Lagerpartei, weder links noch rechts. Wir sind einfach dem gesunden Menschenverstand verpflichtet.“ Neben der Förderung der Vereine und Sportler widme sich die Sportpartei auch der Förderung der Kultur in Düsseldorf. So wolle man unter anderem mehr bezahlbare Proberäume und Auftrittsmöglichkeiten für Musiker schaffen. Außerdem soll das Sommer- und Winterbrauchtum besser gefördert werden.

Auch die Gastronomie soll gestärkt werden. Außerdem sei die Sportpartei gegen die Mobilitätswende. „Umweltspuren und Schikanen für Autofahrer lassen die Fronten nur verhärten. Man bekommt die Menschen nur auf den ÖPNV, wenn man bereit ist, den öffentlichen Personennahverkehr auch attraktiv zu gestalten, Randbezirke vernünftig versorgt und Taktzeiten an die Bedürfnisse der Menschen anpasst“, sagt Möller.