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Lokalsport: Yachtclub will eine Zitter-Bundesligasaison vermeiden

Lokalsport : Yachtclub will eine Zitter-Bundesligasaison vermeiden

Die Düsseldorfer Segler haben sich für die Auftaktregatta auf dem Bodensee mindestens Platz zehn vorgenommen.

Die Seepromenade in Friedrichshafen ist von Cafés gesäumt - und damit der ideale Ort, um die erste Meisterschaftsregatta der Saison 2018 der ersten deutschen Segelbundesliga (DSBL) auf dem Trockenen zu beobachten. Auf dem Bodensee steigen 72 Segler aus 18 Vereinen aus der ganzen Bundesrepublik in die Liga-Einheitsboote vom Typ J70, darunter auch Steuermann Jan-Philipp Hofmann, Christoph und Alexander Swade sowie Hendrik Lenz vom Düsseldorfer Yachtclub (DYC).

"Vor Friedrichshafen wollen wir einen soliden Saisonstart hinlegen und Platz zehn oder besser erreichen", erklärt Hofmann. "Genau das ist auch unser Saisonziel. Wir wollen den Klassenerhalt so früh wie möglich sichern und am Saisonende auch Platz zehn oder besser einnehmen."

Das DYC-Quartett hat zu Saisonanfang jedoch keine sportliche Standortbestimmung im Vergleich mit den anderen 17 Erstligisten gemacht. "Wir haben eine intensive Saisonvorbereitung absolviert. Wir waren sehr früh im Jahr im Trainingslager in Monnickendam und haben je zwei Trainingswochenenden in Hamburg und Berlin hinter uns gebracht", berichtet Hofmann. "In Hamburg und Berlin haben wir mit anderen Erstligisten trainiert. Aber ich bin mir sicher, dass die nicht alle Karten auf den Tisch gelegt haben. Das haben wir ja auch nicht." So war der einzige Segel-Erstligist aus NRW nicht immer als Erster an den Wendemarken. "Sowas würde nur Druck aufbauen. Ich bin mit unserer Saisonvorbereitung zufrieden", erklärt der Steuermann.

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Ganz abgeschlossen ist die Vorbereitung noch nicht, denn auf dem Bodensee werden die Düsseldorfer heute noch einmal aufs Wasser gehen, um in den Wettkampfmodus zu kommen. "Wir wollen auf jeden Fall so einen Fehlstart wie in der Vorsaison vermeiden. Platz 15 zum Saisonauftakt 2017 hat uns die ganze Saison über das Leben schwer gemacht", erinnert sich Hofmann.

Dass der DYC jedoch weit vorn mitsegeln kann, hat er durch drei Top-Ten-Resultate, darunter Platz drei am Saisonende 2017, bewiesen. Nach Möglichkeit will die DYC-Crew direkt zu Beginn der neuen Saison daran anknüpfen.

(RP)