Wie die Tischtennisspieler von Borussia Düsseldorf mit dem Reisestress klarkommen.

Tischtennis : „Wir müssen mit unseren Kräften haushalten“

Wie die Tischtennisspieler von Borussia mit dem Reisestress in den nächsten Tagen klarkommen.

Die Borussen befinden sich im Weihnachtsstress: Für Timo Boll (Weltrangliste 8), Kristian Karlsson (WR 25), Omar Assar (WR 34), Ricado Walther (WR 56) und Anton ­Källberg (WR 70) stehen bis ­Heiligabend noch sieben ­Begegnungen auf dem ­Spielplan. Fünfmal muss der aktuelle Zweite der Tischtennis-­Bundesliga in der nationalen Meisterschaft ran, zweimal in der Champions League. So geht es für die Borussen um Cheftrainer Danny Heister am Dienstagabend (19 Uhr) zur TTBL-Partie beim Tabellenneunten Post SV Mühlhausen.

Sowohl in der TTBL als auch in der Champions League stehen vorentscheidende Phasen an. Mit wie viel Druck gehen die Borussen in den Start der TTBL-Rückrunde?

Heister: Ein Sieg in Mühlhausen ist für uns Pflicht, um weiterhin oben mitspielen zu können. Wir stehen wie schon im Oktober vor einer sehr intensiven Zeit, müssen mit unseren Kräften haushalten und werden sicherlich auch viel rotieren.

Worin besteht die größte Belastung in den nächsten Tagen? Am ­Donnerstag wartet bereits die Champions League-Begegnung mit dem Sporting Club de Portugal in Lissabon, bevor am Sonntag das TTBL-Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken TT ansteht.

Heister: Zur Belastung am Tisch kommen für die Jungs die Reisen. Mühlhausen und Lissabon ­innerhalb von zwei Tagen, das bedeutet einiges an Reisestress. Wir werden alleine in dieser Woche mehr als 5000 Kilometer zurücklegen. Dabei müssen wir trotzdem unseren Trainingsrhythmus beibehalten. Das wird eine große Herausforderung.

Hinzu kommt, dass Boll, Karlsson und Assar noch am vergangenen Wochenende im chinesischen Chengdu beim World Cup aktiv waren. Boll war bester Borusse und scheiterte im Viertelfinale am Weltranglistenersten und späteren World Cup-Sieger Fan Zhendong. Wer wird in welchen Spielen am Tisch stehen?

Heister: Das verrate ich noch nicht, das macht uns unberechenbarer. Der Post SV hat eine recht ausgeglichene Mannschaft und Steffen Mengel spielt in den letzten Wochen gut. Da müssen wir schon aufpassen.“