vikings : Bohrmann schärft Vikings die Offensivsinne

Zum 33. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga empfängt der HC Rhein Vikings am Freitagabend den TuS Lübecke im Castello. Die Gäste belegen mit 39:25-Punkten den sechsten Platz in der Tabelle.

(dm) Die Maxime ist eindeutig. „Wir wollen über die Disziplin im Angriff zu unserem Spiel finden“, sagt Jörg Bohrmann, der Trainer des Handball-Zweitligisten HC Rhein Vikings, vor dem Spiel am Freitag (20 Uhr, Castello) gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Zudem gelte es, hinten sicher zu stehen, „sonst wirst du überrannt“, fürchtet er. Bei der 21:27-Niederlage im Hinspiel brachte der ungarische Keeper Peter Tatai die Vikings zur Verzweiflung. Mit 20 Paraden (darunter drei Siebenmeter) und einer Quote von 48,78 Prozent gehaltener Bälle erwischte der Torhüter einen ausgesprochenen Sahnetag. „Da haben wir zu viele Bälle liegengelassen“, hadert der Trainer noch heute.

Entsprechend schärfte Bohrmann seinen Schützlingen noch einmal die Sinne für das Offensivspiel, zumal dem Coach die Minuten rund um die Halbzeit am vergangenen Sonntag gegen den HC Elbflorenz (26:34) nicht so gut gefallen haben, als die Vikings nicht konsequent nach vorne spielten und der Gegner davonziehen konnte. Allerdings mussten sie in der Defensive auf Christian Hoße verzichten. Der 30-Jährige hatte sich eine Innenbandverletzung im Fuß zugezogen. Ob er gegen Lübbecke schon wieder einsatzbereit sein wird, zeigt sich erst kurzfristig.

Den kommenden Gegner stuft der Trainer als „sehr erfahrene Mannschaft“ ein, die ihr Potenzial „noch gar nicht ganz genutzt“ habe. Das Ergebnis gegen die Ostwestfalen sei letztlich sekundär. Wichtiger sei es, „die jungen Spieler weiter heranzuführen und ihnen Einsatzzeiten zu geben“. Sein Team solle gerade vor heimischem Publikum „kämpfen und alles geben“, um die Zuschauer für ihr Kommen zu entlohnen.

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