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Fußball: Verbandspokal: Turu siegt und Eller 04 fliegt

Fußball : Verbandspokal: Turu siegt und Eller 04 fliegt

Mit einem 6:0-Sieg gegen den Fußball-Bezirksligisten Rhenania Bottrop erreichte Oberligist Turu die dritte Runde im Verbandspokal. Die Oberbilker, bei denen Trainer Frank Zilles auf Oliver Thederahn, Yannik Intven und Sven Steinforth verzichtete, waren während der gesamten Spielzeit das bestimmende Team und kamen höchstens durch eigene Unkonzentriertheiten in in Gefahr, einen Gegentreffer zu kassieren.

Dabei zeigte Engin Cicem Torjäger-Qualitäten und schoss gleich vier der sechs Tore der Düsseldorfer. Bei etwas mehr Entschlossenheit hätte die Zahl sogar noch höher sein können.

Tor Nummer fünf erzielte ein gut aufgelegter Sebastian Schweers mit einem Flachschuss aus zwölf Metern Entfernung in die rechte Torecke der Hausherren. Den letzten Treffer steuerte Fatih Duran bei, der, ähnlich wie eine Woche zuvor im Meisterschaftsspiel beim SC Kapellen-Erft, für viel Gefahr vom linken Flügel sorgte. Bei den wenigen Torchancen der Bottroper reagierte Torhüter Fabian Stanscheid jedes Mal hervorragend.

Dagegen musste sich der Landesligist TSV Eller 04 aus dem Pokal verabschieden. Allerdings verkaufte sich das Team von Trainer Michael Kirschner gegen den klassenhöheren Oberligisten VfB Homberg mehr als teuer und verlor denkbar knapp mit 0:2.

Wie es Kirschner schon im Vorfeld der Begegnung befürchtet hatte, schickte der VfB seine vermeintlich stärkste Elf auf das Spielfeld. Der Coach der Elleraner dagegen rotierte seine Truppe mächtig durch und verhalf unter anderem dem lange Zeit verletzten Kevin von Goufein zu seinem Saisondebüt. Der Flügelflitzer war es auch, der in der ersten Hälfte die aussichtsreichsten Chancen auf dem Fuß hatte. Das Tor machten allerdings die Homberger: Nach einem Eckball kam Almir Sogoli viel zu frei zum Ball und schob das Kunstleder überlegt in das Tor von Keeper Kai Broich ein. Das Gegentor schockte den TSV aber nur kurzzeitig.

Auch in der zweiten Halbzeit versteckten sich die Rot-Schwarzen nicht und spielten mutig nach vorne. Diese riskante Spielweise sorgte natürlich für Lücken in der Defensive, die die Gäste in Person von Chamdin Said zum entscheidenden 2:0 nutzen konnten

(ila)