Handball: TV Angermund als Außenseiter

Handball : TV Angermund als Außenseiter

Die Verbandsliga-Handballer treffen am Samstag auf den TuS Lintorf, der noch um den Aufstieg mitspielt. Eine besondere Rolle nimmt dabei Lukas Haertler ein, der in der kommenden Saison für Lintorf auflaufen wird.

Bei vier noch ausstehenden Spieltagen und drei Punkten Rückstand auf den Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Bergische Panther ist der Aufstiegszug in Richtung Oberliga noch nicht ohne den TuS Lintorf abgefahren. Deshalb geht es heute (18 Uhr, Walter-Rettinghausen-Halle) beim TV Angermund für den TuS nicht nur darum, sich für die 27:31-Hinspielniederlage zu revanchieren.

Zwei Herzen in seiner Brust wird bei der Partie Lukas Haertler haben, der die Torschützenliste des TVA anführt. Schließlich trägt er in der kommenden Saison das Trikot der Lintorfer und könnte durch seine Treffer die Aufstiegsambitionen seines neuen Vereins beenden. Dass es soweit kommt, glaubt TVA-Trainer Ralf Knigge allerdings nicht. Da ein großer Teil seiner Mannschaft durch Studium und Abitur-Vorbereitungen während der Osterpause nur sporadisch trainieren konnte, sieht er sein Team in der Außenseiterrolle. Für die Fortuna steht morgen (12 Uhr, Rückertstraße) das erste von vier Endspielen um den Klassenerhalt in der Gruppe vier der Landesliga an.

Im Falle einer Niederlage gegen den SuS Essen-Haarzopf könnte die Fortuna im Prinzip für die Bezirksliga planen, da dann nur noch die sechs Punkte vor ihr liegende DJK Styrum einzuholen wäre. Durch einen Sieg hingegen würden die Gastgeber den Rückstand zu Haarzopf auf drei Punkte verkürzen und dürften weiter auf den Ligaverbleib hoffen.

Das Team von Trainer Frank Holzweissig kann bis auf Bernd Kretzer in Bestbesetzung auflaufen und gab den Gästen bereits im Hinspiel mit 32:28 das Nachsehen. Sollte die Fortuna gewinnen, braucht die HSG Jahn/SC West noch einen Sieg, um auf der sicheren Seite zu sein. Den möchten die Oberkasseler natürlich am liebsten heute (19.45 Uhr, Lewitstraße) gegen den Vierten HSV Dümpten einfahren.

Nicht nur wegen der 22:42-Klatsche aus dem Hinspiel sind die Gäste für HSG-Trainer Arno Heißmeyer die stärkste Mannschaft der Liga: "Dümpten ist richtig gut, hat einen gefährlichen Rückraum und eine sichere Deckung."

Um zu gewinnen, muss sein Team am oberen Limit spielen und noch dazu das nötige Quäntchen Glück haben, da Patrick Schmidt sowie Michael Falenski verletzt ausfallen und Spielmacher Jochen Brück angeschlagen ist.

Ein Punkt fehlt der TSG Benrath noch, um in der Landesliga-Gruppe zwei den Klassenerhalt vorzeitig in trockene Tücher zu bringen. Deshalb soll gegen den Tabellensechsten TB Wülfrath II unbedingt ein Sieg her. Nach einem klaren 37:29-Erfolg beim ersten Aufeinandertreffen, stehen die Chancen hierfür nicht schlecht.