Volleyball Tusas Volleyballer können ihre Saison krönen

Düsseldorf · Tusas Volleyballer spielen am Samstag und Sonntag in einer Relegation um den Aufstieg in die Oberliga. Noch nie hat ein Mannschaft des Vereins so hoch gespielt. Das Interesse an den Partien gegen den 1. FC Spich ist riesig.

Tusa-Trainer Florian Engelmann während einer Auszeit.

Tusa-Trainer Florian Engelmann während einer Auszeit.

Foto: RP/Ralph-Derek Schröder

Tusas Volleyballer spielen die Saison ihres Lebens. Die Mannschaft um Spielführer Götz Fellrath hat sich auf Platz zwei der Verbandsliga 2 hinter dem überragenden Meister Eintracht Spontent geschmettert. Zum ganz großen Glück fehlt den Überfliegern aus Flehe jetzt nur noch der Erfolg in der anstehenden Relegation um den Aufstieg in die Oberliga. Das soll am Wochenende geschehen, dann treffen sie in Hin- und Rückspiel auf den Troisdorfer Klub 1. FC Spich, Vizemeister der parallelen Verbandsliga 1. Tusa 06 trägt das Hinspiel am Samstag (18 Uhr, Theodor-Litt-Straße) zunächst in der eigenen Halle aus, muss am nächsten Tag dann in Troisdorf antreten (Sonntag, 17 Uhr).

Noch nie hat eine Volleyballmannschaft Tusas in der Oberliga gespielt. Etwas Besonderes wäre der Aufstieg in diesem Jahr auch deshalb, weil sich in der kommenden Saison mit den Füchsen vom ART Düsseldorf und Eintracht Spontent zwei weitere Düsseldorfer Mannschaften in der fünfthöchsten Volleyballklasse befinden. „Das wäre die Krönung“, sagt Fellrath. Die Aufregung bei den Sportlern steigt, je näher die Entscheidungsspiele rücken, das Kribbeln ist förmlich spürbar. „Die Halle wird bei unserem Heimspiel aus allen Nähten platzen. Viele auch aus anderen Abteilungen werden kommen, um uns zu unterstützen.“ Das war in der gerade beendeten Saison auch schon beim Duell mit dem Stadtrivalen Eintracht Spontent so gewesen. „Da war die Unterstützung phantastisch. Sie wird diesmal sicher ganz ähnlich sein. Und sie wird uns hoffentlich zum Erfolg tragen“, so der Käpt’n, der allen Freibier verspricht, die im roten Tusa-Dress kommen. „Es haben sich auch eine Reihe früherer Spieler angekündigt, manche kommen von weit her.“ Auch die Jugendspieler werden zahlreich erwartet, schließlich gehören zum Kader der Verbandsligamannschaft zwei Spieler, die den Nachwuchs im Verein trainieren.

Durchsetzen wird sich in den beiden Entscheidungsspielen vermutlich vermutlich die Mannschaft, die ihre Nerven besser im Griff hat. Zum Rückspiel muss Tusa heil aus dem Hexenkessel in Troisdorf herauskommen. Fellrath erwartet jedenfalls ein lautstarkes Spicher Publikum. „Das wird für uns eine Herausforderung.“

Die Vorbereitung auf die Entscheidungsspiele ist laut Fellrath gut gelaufen. Die Mannschaft von Trainer Florian Engelmann hat versucht, die Situation der anstehenden Relegation zu simulieren und während eines Trainingsabends gegen VC Essen-Borbeck getestet, den Vizemeister der Verbandsliga 3. „Uns war wichtig, nach der Osterpause wieder in den Wettkampfmodus zu kommen und auf eine uns unbekannte Mannschaft zu treffen.“ Zehn Sätze absolvierten die Teams, acht davon gewann Tusa. „Das Ergebnis war aber letztendlich egal. Wichtig war, dass wir wieder in den Wettkampfmodus schalten konnten.“

Alle Spieler sind fit, Tusa wird in Bestbesetzung auflaufen können. Nun müssen nur die Nerven halten. Dann kann die Mannschaft Vereinsgeschichte schreiben.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort