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TuS Nord setzt in Cronenberg auf die Kutscha-Brüder

Rollhockey : TuS Nord setzt in Cronenberg auf die Kutscha-Brüder

(mjo) In eigener Halle gegen Iserlohn gewonnen, in Cronenberg verloren – die aktuelle Saison war für die Rollhockey-Spieler des TuS Nord schon eine emotionale Berg- und Talfahrt. Völlig offen ist, ob es nun wieder nach oben oder weiter nach unten geht.

Am Samstag gegen die IGR Remscheid ist von Sieg bis Niederlage alles möglich. Die Bergischen werden dem TuS alles abverlangen. Das zeigte sich bereits in der vorigen Spielzeit, als sie drei von vier Partien gegen die Düsseldorfer gewannen. Zwei der drei Siege der Remscheider gab es in den Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft (6:2/7:3) und bedeuteten für den TuS Nord das Playoff-Aus. Die IGR scheiterte dann im Finale an Herringen, bestätigte aber, dass sie aktuell die Nummer zwei im deutschen Rollhockey ist.

Die Akteure von Trainer Timo Meier gehölen sind in Punkto Torgefährlichkeit zu den stärksten in der Liga. 96 Treffer erzielten sie, was einen Durchschnitt von fast sieben Tore pro Begegnung bedeutete. An diesen fast 100 Treffern war der beste Schütze der Liga Yannik Peinke mit 30 Toren beteiligt. Mit seinen Mannschaftskameraden Daniel Strieder und Alex Ober zusammen kam er auf 75 Treffer. Im Vergleich dazu überwanden die Spieler des TuS die gegnerischen Torleute nur 62 Mal.

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Eine Schwachstelle gab es aber auch bei der IGR, die ihren letzten Meistertitel 1994 feierte. Ihre Abwehr war die zweitschlechteste der Bundesliga. Die 68 Gegentore wurden nur noch von Schlusslicht Recklinghausen übertroffen. Für den TuS Nord heißt es also, in der Offensive die Abschlussschwäche, die man in Cronenberg zeigte (vier Lattenschüsse, mehrere vergebene Strafschläge) abzulegen, um mit den Remscheidern mithalten zu können. Trainer Robbie van Dooren hat die Brüder Kutscha wieder im Aufgebot, die immer gut für ein starkes Resultat gegen Remscheid sind –  Jan Kutscha als Torhüter, Bruder Daniel als Torschütze.