Lokalsport: TuS Nord setzt auf seine Heimstärke

Lokalsport : TuS Nord setzt auf seine Heimstärke

Im Viertelfinal-Rückspiel um die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft geht es heute gegen Cronenberg.

Die Spieler des TuS Nord haben es am Wochenende in der Hand, das Halbfinale um die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft zu erreichen. Nach dem 6:4-Sieg in der ersten Begegnung des Viertelfinales in der Alfred-Henckels-Halle des RSC Cronenberg geht die Mannschaft aus Unterrath mit einem 1:0-Vorsprung in das Rückspiel in heimischer Halle.

Zwei Siege sind nötig, um die Runde der letzten vier Teams zu erreichen. Sollte der zweite Erfolg nicht in der Partie am heutigen Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) gelingen, hätten die Schützlinge von Trainer Robbie van Dooren durch die bessere Platzierung nach der Vorrunde das Recht, dies 24 Stunden später in einem Entscheidungsspiel gegen den Gast aus Wuppertal an gleicher Stätte nachzuholen.

Jeder, der die mitreißende Partie in Wuppertal miterlebt hat, wird davor warnen, diese Aufgabe für den TuS als Spaziergang einzustufen. Dafür ging es im Hinspiel zwischen zwei weitgehend gleichwertigen Mannschaften viel zu viel zwischen den Toren hin und her.

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Ein wenig Glück für den RSC in einigen Situationen nur, und es wäre auch ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Dabei war es immer noch eine Augenweide zu sehen, wie der frühere Weltklasse-Mann Jordi Molet trotz mehrerer Einsatzpausen auf dem Feld Regie führte und auch als Torschütze glänzte.

Und auch, dass die Unterrather Rollhockeyspieler jetzt in eigener Halle antreten können, könnte zwar ein Vorteil sein, braucht es aber nicht, wie bereits die Vorrunde bewies. Da kehrten die Cronenberger nach einer 4:13-Niederlage zu Hause gegen den TuS in dessen Halle den Spieß um und revanchierten sich mit einem 9:3-Erfolg. Dreifacher Torschütze war dabei übrigens Molet.

TuS-Nord-Trainer van Dooren hofft, dass sein Landsmann Davy van Willigen, der wegen einer Fußverletzung das Hinspiel verpasste, wieder dabei sein kann. "Er könnte wegen seiner Schnelligkeit über die Flügel sehr wichtig sein", sagt van Dooren.

Unsicher ist der Einsatz von Daniel Kutscha, der auch bereits in Partie eins nur selten eingesetzt wurde. Sicher ist den Unterrathern auf jeden Fall die lautstarke Unterstützung durch ihre Fans, die in Cronenberg wie ein Mann hinter ihrem TuS standen und die Halle mit ihrer Anfeuerung in einen Hexenkessel verwandelten.

(RP)
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