Lokalsport: TuS Gerresheim ringt MSV im Kreispokal nieder

Lokalsport : TuS Gerresheim ringt MSV im Kreispokal nieder

Drei Mal führt der Favorit, drei Mal kommt der Außenseiter zurück und gewinnt am Ende im Elfmeterschießen.

Der Fußball-Landesligist MSV Düsseldorf hatte sich für das Kreispokalfinale viel vorgenommen und die Favoritenrolle gegen die klassentiefere TuS Gerresheim angenommen. Umso bitterer verlief der Nachmittag dann für MSV-Trainer Mohamed Elmimouni, der nach dem Spiel zu keiner Stellungnahme bereit war.

Zu tief saß der Stachel der Niederlage, die den MSV im Elfmeterschießen ereilt hatte. Dabei kam Elmimounis Mannschaft besser ins Spiel, mit der ersten zwingenden Aktion ging der Favorit in Führung. Doch Gerresheim ließ sich vom Rückschlag nicht verunsichern und hielt weiter an der eigenen Spielidee fest. Besonders nach Standards waren sie gefährlich, Huber köpfte nach einer Ecke ein. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den MSV, der insgesamt die reifere Spielanlage an den Tag legte. Gerresheim hingegen kam besonders über den Kampf, ging oft bis an die Schmerzgrenze und sogar darüber hinaus. Innenverteidiger Andre Lautermann musste nach einem Zusammenprall mit einem großen Cut über dem Auge vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.

Seine Teamkollegen lieferten derweil weiter einen großen Kampf, lagen insgesamt drei Mal zurück und hatten jedes Mal die passende Antwort parat - wenn auch in der Verlängerung etwas glücklich durch ein Eigentor. Der favorisierte Landesligist hätte das Spiel nach Führung für sich entscheiden können, scheiterte aber mehrmals am grandios parierenden Fabian Rech, der seine Mannschaft im Spiel hielt und später im Elfmeterschießen zum Helden avancierte. Zudem schwächte sich der MSV in der Verlängerung durch zwei Platzverweise selbst. "Die Mannschaft hat sich nach vielen Schwankungen in der Saison für eine gute Leistung belohnt. Wir sind immer wieder zurückgekommen. Es freut mich ungemein für die Jungs", sagte der siegreiche Trainer Christian Schmitz.

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Am Vormittag hatte sich der VfL Benrath, der aus der Landesliga in die Bezirksliga absteigt, durch einen 5:3-Erfolg im Spiel um Platz drei gegen Rhenania Hochdahl das letzte verbleibende Ticket für den Niederrheinpokal gesichert.

(RP)
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