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Fußball: TSV: Alle vier Jugendteams spielen in der Leistungsklasse

Fußball : TSV: Alle vier Jugendteams spielen in der Leistungsklasse

Nach dem letzten Spieltag der Qualifikation zum Aufstieg oder Verbleib in der Leistungsklasse (LK) steht der TSV Urdenbach als der große Gewinner da. Alle vier Mannschaften spielen jetzt in der LK, so dass der TSV durchaus als eines der Aushängeschilder im Düsseldorfer Jugendfußball bezeichnet werden darf.

Außer den Urdenbachern schafften lediglich die D-Junioren des VfL Benrath den Aufstieg, dort hatte sich der TSV bereits die Klasse gesichert.

Die A-Junioren des TSV gewannen in der Gruppe vier auch das letzte Spiel souverän mit 7:2 (3:1) beim MSV Hillal und steigen als Gruppensieger auf. Die Treffer für das Team von Trainer Michael Boll erzielten Matthias Gerlitz (2), Zakaria Chiari (2), Dominik Budde (2) und Niklas Klein. "Wir verfügen über eine junge und hungrige Truppe und peilen in der kommenden Saison einen Mittelfeldplatz an", erläutert Boll, der zugleich erfolgreicher Jugendkoordinator des Vereins ist.

Die spielfreien B-Junioren des TSV hatten nach dem 17:0 (7:0)-Kantersieg beim TV Grafenberg in der Gruppe zwei bereits unter der Woche den Gruppensieg und den damit verbundenen Verbleib in der LK geschafft. Das Team von Trainer Thomas Paulus möchte in der neuen Saison eine gute Rolle spielen.

Bei den C-Junioren unterlag der Garather SV in der Gruppe eins auch das abschließende Spiel beim ISD Sportverein mit 1:11 (0:7), so dass die Garather mit dem letzten Gruppenplatz den Aufstieg verpassen. Der spielfreie TSV war im Gruppenspiel auf Schützenhilfe durch Gruppensieger SC Rot-Weiß Lintorf beim SC West angewiesen. In der allerletzten Minute gelang den Lintorfern der Siegtreffer. Die TSV-Truppe von Trainergespann Marek Grolik und André Hammes belegt deswegen den zweiten Gruppenplatz und bleibt aufgrund der Aufstiegsregelung in die Niederrheinliga auf direktem Weg eine weitere Saison in der LK. "Unsere Nerven lagen blank, zumal wir tatenlos zuschauen mussten. Wir haben nicht mehr an das Unmögliche geglaubt und bedanken uns bei den fairen Lintorfern", freuten sich beide nach dem nervenaufreibenden Spiel.

(ts-)