Tischtennis: Fünf Borussen kämpfen in Bremen um Olympia

Tischtennis : Fünf Borussen kämpfen in Bremen um Olympia

(tino) Es geht um Platin bei den German Open (bis 13. Oktober), um die Siegeswürden in einem von nur sechs „Platinum Tournaments“ der World Tour. Insgesamt werden in Bremen 270.000 US-Dollar an Preisgelder ausgeschüttet, der Sieger des Herren-Einzelwettbewerbs erhält 30.000 Dollar.

Viel wichtiger sind für die besten Spieler der Welt aber die Weltranglistenpunkte. Für die Setzung bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ist die Weltrangliste entscheidend – und dafür zählt eben jeder Punkt.

Kein Wunder also, dass das ­chinesische Trio Xu Xin (Weltrangliste 1), Fan Zhendong (WR 2) und Lin Gaoyuan (WR 4) in Bremen am Start ist. Genauso wie die Borussia-Düsseldorf-Profis Timo Boll (WR 7), Ricardo Walther (WR 51), Omar Assar (WR 46), Anton Källberg (WR 92) und Standby-Spieler Sharat Kamal Achanta (WR 34). Von der absoluten Weltspitze fehlen in Bremen lediglich der siebenmalige Weltmeister Ma Long (WR 3) aus China und der amtierende Vize-Weltmeister Mattias Falck (WR 9) aus Schweden.

Lediglich Boll hat einen Platz im Einzel-Hauptfeld sicher. Walther, Källberg, Assar und Achanta müssen den Weg über die am Dienstag beginnende Qualifikation suchen. In der „Quali“ wird von Beginn an im K.O.-System gespielt. Der Vorteil für Assar, Källberg und Achanta ist aber, dass sie in der ersten Quali-Runde ein Freilos erhielten und erst Dienstagabend um 19.25 Uhr in der zweiten Runde einsteigen werden.

Im Doppel tritt Boll zusammen mit dem Ex-Borussen Patrick Franziska (WR 15) an. 2015 gewannen die beiden die German Open schon einmal. Walther geht gemeinsam mit seinem Nationalmannschaftskollegen und Ex-Borussen Dimitrij Ovtcharov (WR 12) an den Tisch, Achanta mit Landsmann Harmeet Desai (WR 110) sowie mit Manika Batra (WR 74) im Mixed (alle Indien).

Auch im Doppel ist Boll der einzige Borusse, der das Hauptfeld-Ticket bereits in der Tasche hat. Walther/Ovtcharov treten am Mittwoch um 16.25 Uhr gegen die Ex-Europameister Robert Gardos/Daniel Habesohn (beide Österreich) an. Achanta/Desai bekommen es in der ersten Quali-Runde mit dem Nrüderpaar Nima Alamian und Noshad Alamiyan (beide Iran) zu tun.

Assar spielt mit seiner ägyptischen Landsfrau Dina Meshref (WR 44) noch das Mixed-Turnier mit.

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