Tischtennis: Champions kurz vor dem Aufstieg

Champions kurz vor dem Aufstieg : Noch ein Schritt bis zum Aufstieg

Den Tischtennisspielern des TTC Champions fehlt in der Regionalliga noch ein Sieg.

(mjo) Rund sechs Stunden insgesamt waren die Tischtennis-Spieler des Regionalligisten TTC Champions am Wochenende im Auto unterwegs, um zu ihrem Gegner VfR Fehlheim und zurück nach Düsseldorf zu kommen. Die sportliche Aufgabe beim Tabellen-Neunten in der Nähe von Bensheim/Hessen erledigten sie dann umso schneller. Nur zwei Stunden brauchten die Akteure um Kapitän Dominik Halcour, um sich über einen 9:0-Sieg bei 27:5-Sätzen freuen zu können. Mit diesem Kantersieg holten die Spieler aus dem Süden von Düsseldorf ihren 14. Erfolg im 14. Saisonspiel. Bei noch ausstehenden vier Begegnungen und sieben Punkten Vorsprung auf den Zweiten brächte ein Sieg am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den ASV Süchteln erneut die Regionalliga-Meisterschaft.

Die Partie gegen den Siebten bekommt noch einen zusätzlichen Reiz dadurch, dass dort Daniel Halcour, der Bruder des Düsseldorfer Mannschaftsführers, die Nummer eins ist. Punktgeschenke des Süchtelners sind allerdings nicht zu erwarten, da sein Verein noch drfingend die Zähler braucht, um den Abstiegs-Relegationsplatz zu vermeiden.

Sollte den Champions die Meisterschaft gelingen, wird bei den Verantwortlichen und den Spielern wie in der Vorsaison wieder die Frage in den Vordergrund treten, ob man das Aufstiegsrecht in die 3. Bundesliga wahrnimmt. Nach der Meisterschaft im vergangenen Jahr hatten die Tischtennisspieler das abgelehnt. Aber es hat offensichtlich ein Umdenken im Fusionsklub gegeben. „Ein Aufstieg wird nicht mehr generell abgelehnt“, erklärt Vereins-Vorsitzender Joachim Breitbach dazu. Eine Rolle bei der Entscheidung für die höhere Liga dürfte dabei auch spielen, dass sich hartnäckig das Gerücht hält, dass die Spielstärke der Teams auch in der Regionalliga wie in der Bundesliga auf vier Akteure beschränkt wird. „Nach der letzten Spielzeit wollte die Mannschaft u.a. deswegen nicht aufsteigen, weil dann das Team mit seinem großen Zusammenhalt untereinander zerfallen wäre“, so Breitbach. „Erst wollen wir wieder Meister werden, dann können wir das immer noch entscheiden“, sagen Team-Manager Frank Müller und Kapitän Halcour dazu.

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