TFG Typhoons arbeiten an der nächsten Sensation

Nachwuchs-Football : Typhoons arbeiten an der nächsten Sensation

Die Schulmannschaft des Theodor-Fliedner-Gymnasiums qualifiziert sich erstmals für die Play-offs. Am Sonntag geht es gegen Wiesbaden.

Es war ein Zittersieg, mit dem die TFG Typhoons die Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft im Junioren-Football endgültig in trockene Tücher gebracht haben. Gegen den noch amtierenden Meister Paderborn Dolphins musste im letzten Vorrunden-Spiel ein Sieg her, um den Rekordmeister und Stadtrivalen Panther noch vom Qualifikationsplatz zu verdrängen. Und der fiel gegen die Gäste aus Ostwestfalen mit 12:6 (3:0/7:6/0:0/2:0) knapp aus. Ein einziger weiterer Touchdown der Dolphins – und der größte Erfolg der Schulgeschichte wäre dahin gewesen. Doch einmal mehr bewies die von Martin Pfeiffer trainierte Abwehr ihr Können und brachte den Sieg über die Runden.

Der Endrunden-Einzug des Teams des Theodor-Fliedner-Gymnasiums ist ein Beweis dafür, dass mit Schulprojekten im Sport – hier speziell im American Football – einiges möglich ist. Die U19 der Typhoons wurde im Herbst 2005 von Sportlehrer Jens Ruffert gegründet und ist die erste Schulmannschaft Deutschlands. Um den nötigen Unterbau zu haben, kam vor sechs Jahren das U16-Team hinzu. Dessen Cheftrainer ist inzwischen Ruffert, während Philipp Fritsche das Sagen bei den älteren hat.

Der nächste Schritt auf dem Erfolgsweg könnte nun am Sonntag in Wiesbaden folgen: Dort treffen die Typhoons im Viertelfinale auf die Phantoms, die in ihrer Gruppe verlustpunktfrei den ersten Platz gesichert haben. Eine leichte Aufgabe wird das keinesfalls. Der Traum vom Junior Bowl – dem Endspiel am 24. August in Schwäbisch Hall – lebt höchstens insgeheim.

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