T³-Triathlon rund um den Düsseldorfer Hafen: Tausende feiern die Triathleten

Triathlon : Tausende feiern die Triathleten

Der T³-Triathlon rund um den Düsseldorfer Hafen war ein großer Erfolg, der Düsseldorfer Ruben Zepuntke mit seinem 17. Platz bei seinem Heimauftritt zufrieden. Die Athleten aus Buschhütten dominierten die Bundesliga-Rennen.

Einen Platz unter den ersten Zehn verpasste Ruben Zepuntke beim T³-Triathlon rund um den Düsseldorfer Hafen als 17. Dennoch war der 26-jährige Düsseldorfer im Ziel überglücklich. Völlig ausgepowert genoss der Triathlon-Neuling, der erst seit einem Jahr als Triathlon-Profi an den Start geht, die Wasserdusche einer Vereinskameradin. Der gebürtige Düsseldorfer ging am Sonntag beim Heimrennen für das „Kölner Triathlon Team 01“ in der Bundesliga an den Start. „Ich hatte mit der Strecke noch eine Rechnung offen, weil ich als Radprofi hier auf Grund meiner Verletzung meinen Traum von einem Start beim Prolog der Tour de France verpasst hatte“, sagte er. „Doch nun bin ich mit mir im Reinen.“ Zepuntke, berauscht von der beeindruckenden Zuschauerkulisse, agierte auf der für ihn ungewohnten kurzen Triathlon-Distanz stärker als erwartet. Der Buschhütter Justus Nieschlag (54:41 Minuten) entschied die neunte Auflage des T³-Triathlons für sich, gefolgt von seinem Mannschaftskameraden Richard Murray (55:07).

Ex-Schwimm-Weltmeister und T³-Seriensieger Christian Keller (46), der zum achten Mal dabei war, siegte wie erwartet über die Schnupperdistanz, für die sich auch Thomas Geisel  begeisterte. Der Bürgermeister meinte lobend: „Es freut mich sehr, dass die Veranstaltung nicht nur für die Teilnehmer der Triathlon-Bundesliga, sondern auch für die vielen Breitensportler eine feste Größe im Kalender ist.“ Dazu gehörte auch die prominent besetzte Staffel des „Stockheim Teams Düsseldorf” rund um den Beachvolleyballer Alexander Walkenhorst. Sie absolvierte die Sprintdistanz in der beachtlichen Zeit von 1:35:28. Zusammen mit Carla Stockheim (Stockheim-Gruppe)  und Anne Pomsel (Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis) trotzte der Athlet aus dem „Team für Tokio“ dem heißen Wetter und war von dem Event angetan: „Obwohl ich aus einer der stimmungsvollsten Sportarten komme, die es gibt, bin ich von der Atmosphäre hier begeistert.“ Rundum zufrieden war auch Veranstalterin Sonja Oberem. „Die Neuerung mit dem Ziel auf der Landtagswiese ist gut angekommen.“

Mehr von RP ONLINE