Sportlerwahl, Teil vier : Diese drei Damen wollen Sportlerin des Jahres werden

(tino) Der Verein Düsseldorfer Sportpresse (VDS) hat zur Wahl der „Sportler des Jahres 2018“ aufgerufen. Bis zum 20. Januar, 24 Uhr, kann man unter www.sportlerwahl-duesseldorf.de mitwählen. Die Kandidaten bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“:

Für Djamila Böhm (ART) gab es trotz der Deutschen Vizemeisterschaft über 400 Meter Hürden und der deutschen Jahresbestleistung mit 56,54 Sekunden im vergangenen Jahr kein Happy End. Der 24-Jährigen fehlten zur Norm für die Leichtathletik-Europameisterschaften ganze 0,04 Sekunden. Und die Bundestrainer blieben hart, Böhm wurde nicht für die EM nominiert. Als nächstes Großereignis hat sie die Olympischen Spiele 2020 ins Visier genommen.

Dreispringerin Jessie Maduka (ART) schaffte, was Böhm verwehrt blieb. Die gebürtige Düsseldorferin vertrat die deutschen Farben bei der Leichtathletik-EM in Berlin im Dreisprung. Die Gründe für die Nominierung der 22-Jährigen waren Platz drei bei der deutschen Freiluft-Meisterschaft, die Silbermedaille bei der deutschen Hallenmeisterschaft und ihre Leistung von 13,95 Metern. In Berlin sprang die Düsseldorferin mit 13,94 Metern ihre zweitbeste Weite der Saison und landete auf Position 15. Ganze elf Zentimeter fehlten zur Qualifikation für das Finale der besten Zwölf.

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Ruderin Leonie Menzel (RC Germania) hat es nach ihrer Auszeichnung als Sportlerin des Jahres 2017 auch diesmal wieder unter die Nominierten geschafft. Die 19-Jährige sicherte sich im Frauen-Doppelzweier die Silbermedaille bei der U23-Weltmeisterschaft. In der olympischen Bootsklasse fehlte nach 2000 Metern nur eine Sekunde zum WM-Titel. Zudem wurde Menzel gemeinsam mit ihrer Doppel-Partnerin Pia Greiten zur Ruderin des Monats Juli gekürt und bei der Internationalen Hügelregatta auf dem Baldeneysee gewann sie zweimal Gold.