Pferdesport: Sparkassen-Renntag lockt die Galopp-Fans an

Pferdesport : Sparkassen-Renntag lockt die Galopp-Fans an

Im Jahr sind es zwei Renntage, die die Grafenberger Rennbahn an ihre Kapazitätsgrenze bringen – der Henkel Diana-Renntag und der Sparkassen-Renntag an diesem Sonntag. Da auch die Wetterprognose gut ist, dürfte es wieder eine fünfstellige Besucherzahl sein, die sich auf den Weg zur Bahn macht. 21.000 sollen es am Diana-Tag gewesen sein – so ganz kann man das allerdings nicht glauben, denn so groß ist das Areal in Grafenberg nun doch nicht.

Im Jahr sind es zwei Renntage, die die Grafenberger Rennbahn an ihre Kapazitätsgrenze bringen — der Henkel Diana-Renntag und der Sparkassen-Renntag an diesem Sonntag. Da auch die Wetterprognose gut ist, dürfte es wieder eine fünfstellige Besucherzahl sein, die sich auf den Weg zur Bahn macht. 21.000 sollen es am Diana-Tag gewesen sein — so ganz kann man das allerdings nicht glauben, denn so groß ist das Areal in Grafenberg nun doch nicht.

Nicht nur das wie stets familienfreundliche Beiprogramm wird die Besucher am Sonntag auf die Bahn locken, auch das sportliche Angebot stimmt. Waren es bei den jüngsten Veranstaltungen teilweise doch sehr übersichtliche Starterfelder, so sind es rund einhundert Pferde, die sich morgen ab 13 Uhr an den Ablauf begeben. Viele auch aus den Niederlanden und Belgien, wo der Galopprennsport inzwischen ein Schattendasein führt. Die dortigen Trainer und Besitzer sind fast schon gezwungen, auf die Rennbahnen an Rhein und Ruhr auszuweichen.

Der wichtigste Wettbewerb am Sonntag ist der mit 30.000 Euro dotierte Große Sparkassenpreis, wie so häufig ein Rennen, in denen ausschließlich Stuten an den Start gehen. Diese Rennen sind bei den Rennstallbesitzern besonders beliebt, denn im direkten Vergleich ziehen die Stuten gegenüber den Hengsten doch häufig den Kürzeren, gerade in der Spitzenklasse, auch wenn sie in der Regel weniger Gewicht zu tragen haben.

Deutsche Stuten sind in dem 1400-Meter-Rennen diesmal unter sich. Dafür steigen neun Jockeys aus sieben Nationen in den Sattel — bis auf den in Frankreich reitenden Belgier Gaetan Masure, der für die Außenseiterin Pariala verpflichtet wurde, sind sie jedoch alle in Deutschland in Lohn und Brot. Das ist freilich nichts Neues, denn in den hiesigen Umkleidekabinen herrscht seit jeher ein babylonisches Sprachengewirr, da nahm sich der Galopprennsport nichts mit anderen Sportarten.

Als Favoritin könnte im Sparkassenpreis die fünf Jahre alte Stute Magic Eye an den Start kommen. Andreas Löwe trainiert sie in Köln, der Ungar Karoly Kerekes reitet. Mitte Juni war sie in einem ähnlichen Rennen in Grafenberg Zweite, und hinter ihr landeten vier Gegnerinnen, die diesmal wieder dabei sein. Nach der Logik des Turfs müsste es wieder so aussehen, doch ist das natürlich nicht immer der Fall, zumal da auch neue Konkurrenz an den Start geht. Etwa Mi Rubina, im Besitz des Hamburger Kaffeekönigs Albert Darboven, die in den 1000 Guineas im Mai an gleicher Stelle allerdings enttäuschte. Mit Jozef Bojko im Sattel sollte sie gute Chancen haben.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Sehen und gesehen werden beim Henkel-Preis der Diana 2011

(RP)
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