Seit fünf Spielen ohne Sieg Der DSC 99 gibt Rätsel auf

Düsseldorf · Die Sieglos-Serie des Fußball-Kreisligisten lässt seinen Trainer ratlos zurück. Erinnerungen an die vergangene Saison werden wach, als der DSC eine ähnliche Schwächephase durchlebte.

Seit fünf Spielen sieglos: DSC-Trainer Sascha Walbröhl.

Seit fünf Spielen sieglos: DSC-Trainer Sascha Walbröhl.

Foto: Fupa/DSC 99

Was ist bloß mit dem DSC 99 los? Diese Frage stellt sich derzeit auch Sascha Walbröhl häufiger. Der Fußballtrainer des A-Kreisligisten steht vor einem Rätsel. Erklären kann er die Ergebniskrise seiner Mannschaft nicht. Seit fünf Spielen wartet der „Club“ in der Liga schon auf einen Dreier, wodurch die Düsseltaler von Rang eins auf vier in der Tabelle abrutschten. Was die Sache noch schlimmer macht: Es ging in diesen Partien ausnahmslos gegen leistungsmäßig schwächer einzustufende Mannschaften.

1:1 gegen den Tabellenvorletzten als vorläufiger Tiefpunkt

Die „Krönung“ war am vergangenen Sonntag zweifellos das 1:1 gegen den SSV Erkrath – den Tabellenvorletzten mit dem schwächsten Angriff und der zweitschwächsten Abwehr der Kreisliga A. Sofort wurden an der Windscheidstraße Erinnerungen wach an die vergangene Spielzeit. Auch da leistete sich die Wahlbröhl-Elf in der Hinrunde eine Schwächephase, in der ihr nur ein Sieg aus neun Spielen gelang. Die dort liegen gelassenen Punkte fehlten ihr am Ende im Meisterschaftsrennen und kosteten ihr den Aufstieg. Und in diesem Jahr? Liegt der schwächelnde DSC nur drei Zähler hinter Tabellenführer FC Bosporus. „Das darf man eigentlich keinem erzählen“, sagt Walbröhl, wenn er auf das Schneckenrennen angesprochen wird.

Der Ex-Profi (u.a. Alemannia Aachen und Wuppertaler SV) hat sich in den vergangenen Tagen in seiner Freizeit darum gekümmert, gemeinsam mit Freunden die eigene Mannschaftskabine zu modernisieren. Diese befindet sich nun auf einem Standard, der deutlich über Kreisliga-Niveau liegt. Im nächsten Schritt muss es darum gehen, auch auf dem Platz wieder die zweifellos vorhandenen Potenziale auszuschöpfen. „Wir trainieren auf hohem Niveau“, betont Walbröhl. Doch im Wettkampf werden dann zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. „Wir schießen auf das Tor, wenn es besser wäre, quer zu legen und passen einmal zu viel, obwohl die Schussbahn frei ist“, moniert er.

Erst zweimal in dieser Saison stand hinten die Null

Doch den Negativlauf alleine an der Offensive um den frisch gebackenen Vater Maciej Herod und den beruflich stark eingespannten Marc Paul fest zu machen, wäre zu billig. Zweifelsfrei ist der „Club“ auf Strecke auf die Tore der gegen Erkrath beide nur von der Bank gekommenen Schlüsselspieler angewiesen. Doch genauso wichtig ist es, dass auch die Defensive sattelfester wird. Erst zweimal spielte der DSC 99 in dieser Saison hinten zu Null – einmal davon beim 2:0 im Topspiel gegen den CfR Links. Das wiederum macht Mut für Freitag (20 Uhr), wenn der Tabellenzweite KSC Tesla an die Windscheidstraße kommt. Zumindest in diesen Spitzenspielen gab der „Club“ zuletzt selten Rätsel auf.

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