Segel-Bundesliga: DYC-Segler sammeln Punkte für den Klassenerhalt

Segel-Bundesliga : DYC-Segler sammeln Punkte für den Klassenerhalt

Die Mannschaft des Düsseldorfer YC ließen bei der ersten Saisonregatta der Segel-Bundesliga die potenziellen Absteiger alle hinter sich.

(tino) Vor den Starnberger Segeltagen hatte Jan-Philipp Hofmann mit Rang sechs geliebäugelt. „Wir haben direkt in der ersten Saisonregatta einen wichtigen und großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan“, freut sich der Steuermann. „Besonders wichtig ist es, dass keiner der potentiellen Abstiegskandidaten vor uns gelandet ist.“ Mit der SV 1903 Berlin auf Platz elf, der SG Lohheider-See auf 13, dem Mühlenberger SC auf 14 und dem Schlei-SC ganz am Ranglistenende hat der DYC die Aufsteiger, die als Absteiger Nummer eins gelten, ordentlich distanziert.

Bis der DYC tatsächlich Vierter war, hatten die DYC-Crew Grund zum Jubeln, Gründe zur Verzweiflung und abschließend wieder Grund zur Freude. Bei gerade einmal zwei Grad Lufttemperatur begann alles nach Maß. Nach den ersten drei Wettfahrten mit den DYC-Platzierungen eins, drei und eins, waren die Düsseldorfer auf Gesamtwertungsplatz zwei hartnäckigster Verfolger des späteren Tagessiegers Verein Seglerhaus am Wannsee. Dann aber verließen Hofmann und Mannschaft den Erfolgskurs. „Es haben sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen. So haben wir eine Wendemarke touchiert und mussten einen Strafkringel drehen. Danach war das Rennen für uns gelaufen. Dann haben wir zwei Frühstarts fabriziert und mussten wieder zurück über die Startlinie. Da war die Konkurrenz auf und davon.“

Die Folge der Unaufmerksamkeiten waren so einige Plätze im hinteren Feld und der Sturz in der Regattawertung auf Position 15. „Da haben wir uns schon ein paar Sorgen gemacht, ob wir den Saisonauftakt doch verstolpern“, gesteht Hofmann. „Aber wir haben die Konzentration wieder gefunden und unser Potenzial ausgeschöpft.“ Teamgeist, Selbstvertrauen und Siegeswillen waren neben der hohen seglerischen Qualität die entscheidenden Faktoren dafür, dass die DYC-Crew nicht auseinanderfiel, nicht nervös wurde und wieder in die richtige Richtung gesegelt wurde. In den letzten drei Wettfahrten kletterte der DYC dann doch noch auf Rang vier.

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