Segeln : DYC-Crew träumt von Top-10-Ergebnis

Vor der Regatta am Bodensee gibt sich die Mannschaft des Düsseldorfer Yachtclub entspannt.

Die ersten beiden Rennen der zweiten Meisterschaftsregatta der ersten Deutschen Segelbundesliga (DSBL) können sich Alexander Swade, Hendrik Lenz, Christoph Swade und Timon Treichel (alle Düsseldorfer Yachtclub) in Ruhe vom Ufer der Konstanzer Seestraße aus ansehen. Die DYC-Crew greift erst im dritten Lauf des ersten Flights ins Wettbewerbsgeschehen auf dem Bodensee ein. Nach dem vierten Platz zum Auftakt der DSBL vor fast zwei Wochen können die Düsseldorfer dem Wettsegeln auf dem Bodensee entspannt entgegenblicken. „Wir sind realistisch. Mit einem soliden zweistelligen Ergebnis von Platz 14 oder besser wären wir zufrieden“, meint Steuermann Alexander Swade. „Alles was besser als Platz zwölf ist, ist ein Traum.“

Die nach dem Top-Ergebnis zum Saisonauftakt reduzierten Erwartungen soll eine komplett runderneuerte DYC-Mannschaft ersegeln. Im Vergleich mit dem vierten Platz vom Starnberger See bleibt auf dem Bodensee nur Alexander Swade an Bord. Er wechselt allerdings vom Vorschiff des Bundesliga-Einheitsbootes J70 an die Ruderpinne und feiert damit Ligapremiere als Steuermann. „Alex hat schon bei einigen anderen J70-Regatten gesteuert. Er weiß, wie es geht“, erläutert der Sportliche Leiter des DYC-Bundesligateams Jan-Philipp Hofmann. „Wir bauen keinen Druck auf. Alex soll die Herausforderung annehmen. Er bekommt die Chance, sich in die neue Aufgabe reinzufuchsen. Die Erfahrung dafür bringt er mit.“

Swades Einsatz als Steuermann ist von langer Hand geplant, hat er doch bereits in der DYC-Saisonvorbereitung an der Steuerpinne gesessen. Sowieso ist die gesamte Crew gut aufeinander eingespielt. „Wir haben einige Male in der Vorbereitung genau mit dieser Mannschaft trainiert. Und wir waren letztes Wochenende zum Wettkampftraining bei einer Regatta auf dem Möhnesee“, verrät der Steuermann bereits im Vorfeld.

Am Donnerstag gab es am Bodensee bereits schon das vorbereitende Abschlusstraining. „Wir kennen das Revier aus diversen Regatten in der DSBL und auf anderen Booten. Es dürfte nicht so schwer sein, das Wissen wieder aufzufrischen“, so Swade.

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