Tennis: Santoro verabschiedet sich vom Tennis

Tennis : Santoro verabschiedet sich vom Tennis

Seine internationale Karriere hat Fabrice Vetea Santoro bereits beendet. Jetzt steht auch in der Tennis-Bundesliga im letzten Meisterschaftsspiel der Saison 2010 gegen HTC Blau-Weiß Krefeld (Sonntag, 11 Uhr, Rolanderweg) die letzte Partie des "Magiers" an. Das hat jedenfalls Rochusclub-Teamchef Detlev Irmler angekündigt. "Das ist jetzt mit Sicherheit sein letzter Auftritt", meint der Teamchef, wohl wissend, dass Santoro bereits zum Saisonende 2009 vom Rochusclub offiziell verabschiedet wurde.

In dieser Bundesligaspielzeit kam der kleine, quirlige Franzose, der es in seiner Karriere bis auf Weltranglistenposition 17 schaffte, bisher immer als Doppelspieler zum Einsatz. Je nach Wetterlage kann sich das aber ändern. Sollte es morgen, so wie prognostiziert, tatsächlich regnen, steigt die Einzel-Einsatzchance des 38-Jährigen. "Wenn es in die Halle geht, könnte Fabrice auch ein Einzel spielen", gibt Teamchef Irmler einen Teil seiner Einsatzpläne preis. In Teymuraz Gabashvili (Weltranglistenplatz 102) und Mischa Zverev (152) stehen zwei weitere Spieler im Rochusclub-Aufgebot gegen Krefeld, die auch auf dem schnellen Hallenboden gut zurecht kommen dürften. Die beiden Spanier Pere Riba (76) und Pablo Andujar (113) hingegen bevorzugen ganz klar das Spiel draußen auf der roten Asche. Einer von beiden könnte gegen den "Mann mit dem goldenen Händchen" aus Frankreich ausgetauscht werden.

Trotz "Joker" Santoro hofft Irmler darauf, das Spiel unter freiem Himmel austragen zu können. Und er hofft darauf, dass sich der HTC Blau-Weiß mit erhobenem Haupt aus der Liga verabschiedet und keine "Kuchentruppe" in den Rochusclub schickt, denn die Krefelder stehen bereits als Absteiger fest. Für Krefeld geht es um gar nichts mehr. Egal, ob sie gewinnen oder verlieren, sie bleiben Tabellenletzter. Der Rochusclub hingegen ist noch ehrgeizig, obwohl der Meisterschaftszug seit dem vergangenen Spieltag ohne die Düsseldorfer Richtung Saisonfinale abgefahren ist. "Wir wollen auf jeden Fall noch aufs Treppchen und in der Abschlusstabelle Dritter werden", macht der Teamchef klar.

Dafür muss ein möglichst deutlicher Sieg über die Blau-Weißen her. Im Fernduell geht es für den Tabellenvierten aus Düsseldorf auch gegen die punktgleichen TC BW Neuss (Tabellendritter) und den noch amtierenden Meister TK Kurhaus Lambertz Aachen auf Rang fünf. Neuss dürfte es schwer haben, beim Tabellenführer TK GW Mannheim zu gewinnen. Aachen erwartet im letzten Heimspiel den Tabellensiebten 1. FC Nürnberg.

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