Rollhockey: TuS Nord legt in den Play-offs vor

Rollhockey : TuS Nord legt in den Play-offs vor

Die Rollhockeyspieler des TuS Nord gewinnen in Iserlohn mit 4:2 und können am Samstag ins Halbfinale einziehen.

(mjo) Eishockey und Rollhockey sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Vorrangig sind beides sehr schnelle Sportarten, in denen es praktisch kein Mittelfeld-Spiel gibt und der direkte Weg zum Tor gesucht wird. Dies geschieht im Rollhockey in kleinen Hallen, in denen sich die Begeisterung und Anfeuerung der Fans wegen der Enge direkt auf die Spieler überträgt.

Eine andere Übereinstimmung hat den Akteuren des TuS Nord im ersten Viertelfinale in der Play-off-Runde den vielleicht entscheidenden Vorteil zum 5:2-Erfolg bei der ERG Iserlohn gebracht. Sowohl für das Spiel auf dem Eis wie auch auf dem Hallenboden gilt die Regel, dass man keine Partie auf der Strafbank gewinnen kann. Diese Erkenntnis war den Spielern der ERG aus dem Märkischen Kreis vielleicht nicht so geläufig, denn letztlich waren es ihre Undiszipliniertheiten, die den Unterrathern in der Verlängerung die siegbringenden Vorteile brachten.

In der extrem spannenden und weitgehend ausgeglichenen Begegnung verloren die Gastgeber in den Zusatzminuten in der Hemberg-Halle zusehens die Nerven. Schon nach einer Minute der Overtime gab es dadurch den zweiten Strafschlag für die Unterrather an diesem Tag. Jonas Pink ließ sich die Chance nicht entgehen und bezwang National-Torwart Patrick Glowka zum zweiten Mal. Eine blaue Karte gegen Iserlohns Timon Henke (zwei Minuten Unterzahl) blieb noch ohne unmittelbare Folgen für den mehrmaligen Titelträger, kostete ihn aber viel Kraft.

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Daniel Kutscha profitierte davon drei Minuten vor dem Ende der Verlängerung bei seinem Treffer zum vorentscheidenden 4:2. Iserlohns Kai Milewski sah dann sogar noch die Rote Karte (Platzverweis) wegen einer Disziplinlosigkeit. Damit ist der Nationalspieler für das Rückspiel in Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr, Eckenerstraße) gesperrt.

Die Trainer der beiden Viertelfinalisten sind sicher, dass es dann im Spiel zwei der „Best-of-Three-Serie“ spannend weitergeht. „Wir haben das Duell noch nicht gewonnen“, sagt Robbie van Dooren. Er warnt seine Spieler davor, den Gegner zu unterschätzen. Und sein Gegenüber Alfredo Meier bleibt trotz der Niederlage in Spiel eins optimistisch: „Es geht in Düsseldorf wieder bei null los. Es ist für uns noch nicht vorbei.“ Gewinnen die Iserlohner am Samstag in Düsseldorf, dann gäbe es am Sonntag in der Rollsporthalle an der Eckenerstraße das dritte und entscheidende Spiel der beiden Kontrahenten.

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