Lokalsport: Rollhockey-Bundesligist TuS Nord kämpft um den sechsten Platz

Lokalsport: Rollhockey-Bundesligist TuS Nord kämpft um den sechsten Platz

Als Klaus Nuber, Präsident des TuS Nord, am vergangenen Sonntag zum Meisterschaftsspiel der zweiten Mannschaft ging, stellte er zu seiner Überraschung fest, dass ein paar der "Helden" vom Vortag schon wieder auf der Bahn im Einsatz waren. "Diese Spieler hatten keine 24 Stunden vorher mit dem Sieg in Walsum und dem Einzug ins Pokalfinale für den größten Erfolg unserer Rollhockey-Abteilung seit Jahren gesorgt", erklärte Nuber. "Sie waren zwar etwas blass um die Nase, aber schon wieder mit Begeisterung bei der Sache." Eine ähnliche Einstellung wird auch nötig sein, um heute (18 Uhr) im letzten Vorrundenspiel in der Bundesliga bestehen zu können. Da tritt die Mannschaft von Erfolgstrainer Dirk Banekow beim SC Calenberg an, und für die Spieler um den nach langer Verletzungspause ins Aufgebot zurückgekehrten Kapitän Andy Paczia steht noch die Frage offen, ob sie auf Rang sechs oder sieben in die Playoffs ziehen.

Ein Sieg gegen Calenberg machte alles klar gegen den einen Punkt zurückliegenden Konkurrenten RSC Cronenberg. Bei Punktgleichheit hätten die Düsseldorfer die Nase vorn, da sie im direkten Vergleich mit den Wuppertalern um ein Tor besser sind. Platz sechs bedeutete für den TuS in der Finalrunde die IGR Remscheid als Gegner. Bei Rang sieben käme es zur Pokal-Revanche gegen die RESG Walsum.

(mjo)