Lokalsport: Punkt ist zu wenig für den VfL Benrath

Lokalsport: Punkt ist zu wenig für den VfL Benrath

Im Düsseldorfer Stadtduell in der Fußball-Landesliga trennten sich die Kontrahenten am Ende unentschieden. Gäste-Trainer Mohamed Elmimouni hadert aufgrund der zweiten Halbzeit mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft.

Die Luft für den VfL Benrath im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga wird immer dünner. Auch im Derby mit Aufsteiger MSV Düsseldorf gelang der Mannschaft von Trainer Frank Stoffels kein Dreier, so dass der Abstand zum rettenden Ufer immer weiter anwächst. Zwar holte der VfL nach zuletzt fünf Niederlagen in der Liga mal wieder einen Zähler, doch der dürfte auch in Anbetracht der Resultate der Konkurrenz in der aktuellen Situation zu wenig sein. Nur der FC Remscheid liegt immer noch hinter den Schlossstädtern, die Remscheider haben allerdings auch vier Spiele weniger ausgetragen.

Schon nach wenigen Minuten mussten die Gastgeber einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen, als den Gästen ein Strafstoß zugesprochen wurde. Unberechtigt, wie VfL-Trainer Stoffels meint: "Das hat bis auf den Schiedsrichter jeder gesehen. Aber wenn man eh mit dem Rücken zur Wand steht, kommt so was noch dazu." Der MSV verwandelte durch Mohamed Bahuch diesen Elfmeter und ging in Führung.

Durch den Pfiff des Unparteiischen gefrustet, fehlte für ein paar Minuten die Ordnung bei den Gastgebern. "Da hätten wir direkt nachlegen müssen, um das Spiel in unsere Richtung zu lenken", sagte MSV-Trainer Mohamed Elmimouni. Doch die Hausherren fingen sich und hatten wenig später die richtige Antwort parat. Mario Stoffels erzielte Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich. Vom Ausgleichstreffer beflügelt, spielten sich die Benrather im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs noch einige Tormöglichkeiten heraus, doch im Abschluss war der VfL nicht entschlossen genug.

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Nach dem Seitenwechsel hatte der MSV die größeren Spielanteile. "Das war fast ein Spiel auf ein Tor, aber wir haben einfach zu wenig daraus gemacht", beklagte Elmimouni den Umgang mit den Großchancen. VfL-Keeper Florian Mahn war mehrfach zur Stelle und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Die wenigen Konterchancen, die die Gastgeber nach der Pause noch hatten, spielten sie nicht konsequent genug aus. "Wir wollten natürlich die drei Punkte hier behalten, müssen jetzt aber einfach von Spiel zu Spiel denken. Wir haben gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können" - so zog Stoffels noch Positives aus dem Remis heraus.

Der Rather SV hat seine Erfolgsserie in der Liga derweil auch beim VSF Amern fortgesetzt. Die Mannschaft von Andreas Kusel siegte souverän mit 2:0, Derman Disbudak und Ibrahim Dogan erzielten die Treffer jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten.

(RP)