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Panther: Auch gegen den Tabellenvorletzten Kiel Baltic Hurricanes bleiben die Düsseldorfer Footballer sieglos. Damit rückt der Klassenerhalt in weite Ferne.

Football : Panther treten auf der Stelle

Auch gegen den Tabellenvorletzten Kiel Baltic Hurricanes bleiben die Panther sieglos. Damit rückt der Klassenerhalt in der GFL für Düsseldorfs Footballer in weite Ferne.

(So langsam gehen den Footballern der Panther die Spiele aus, in denen sie die nötigen Siege zum Klassenverbleib oder zum Erreichen des Relegationsplatzes sammeln können.

Nach dem 0:14 gegen den Tabellenvorletzten der German Football League (GFL), den Kiel Baltic Hurricanes, stehen die Düsseldorfer vier Spieltage vor Ende der Saison wie einbetoniert auf dem letzten Tabellenplatz der GFL Gruppe Nord. „Das war das Spiel, das wir hätten gewinnen müssen. Jetzt stehen wir noch mehr unter Druck als zuvor“, gab Panther Headcoach Winston Ronde zu.

In der Woche vor dem Kellerduell hatten sich die Panther sozusagen als verzweifelten Rettungsversuch vom bisherigen Starting Quarterback Kevin Dyole getrennt und Christopher Jerome Howard Jr. als Spielgestalter verpflichtet. „Er hat in der Austrian Football League gespielt, deren Saison vorbei ist. Deshalb konnten wir CJ verpflichten“, verriet Ronde. Und auch weitere Spieler kamen neu in den Kader. Allen voran Abwehrspieler Ruven Pietsch, Passempfänger Dylan Reede und Offensive Liner Niklas Onkelbach sollten für Verstärkung sorgen. Doch die Kieler waren zunächst die etwas bessere Mannschaft. In drei der vier Spielvierteln gelang es den Panther-Passempfängern nicht, einen von Howard geworfenen Ball auch zu fangen.

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Erst als es bereits 0:14 stand und der Druck auf die Panther-Offensive immer größer wurde, gelangen ein paar gelungene Kombinationen zwischen Spielgestalter und Ballfänger. „Wir hatten erst zwei Trainingseinheiten mit CJ, da kann die Abstimmung noch nicht perfekt sein“, begründete Ronde die Ballverluste. „Und als wir etwas besser in den Angriffsrhythmus gekommen sind, mussten wir das Spielfeld schnell überqueren und Pässe werfen. Das machte uns für Kiel leicht ausrechenbar.“

Und hatten sich die Düsseldorfer mal in eine aussichtsreiche Position gespielt, machten sie sich das Leben durch Regelverstöße mit den dazu gehörenden Raumverlust selbst schwer. Howard tat zwar alles, war beweglich, lief zur Not selbst mit dem Ball und führte die Offensive, aber seine Mitspieler machten die guten Ansätze oft zunichte. So blieben die Panther zum zweiten Mal in der Saison ohne eigenen Punkt. „Wir haben zu viel Strafen kassiert, fanden keinen Rhythmus im Angriff und haben uns dennoch ein paar Chancen erspielt“, resümierte Ronde. „Aber wir haben es einfach nicht geschafft, die wenigen Chancen zu nutzen.“

Trotz der Niederlage war Ronde stolz auf seine Raubkatzen: „Alle haben bis zum Ende gekämpft und alles dafür gegeben, das Spiel noch zu drehen. Die Motivation ist nach wie vor hoch. Wir glauben an uns.“