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Lokalsport: Oliver Markmann führt die Scorerliste an

Lokalsport : Oliver Markmann führt die Scorerliste an

ISCD Rams feiern vierten Sieg im vierten Spiel. Trainer Klein fordert noch mehr Aggressivität.

Trainer wissen, um erfolgreich zu sein, braucht man die gesunde Mischung zwischen jung und alt im Team. Die Skaterhockeyspieler des ISCD Rams allerdings haben derzeit die erfolgreiche Mischung zwischen gut und böse. "Gut und böse kann nicht schaden. Ich wünsche mir sogar ein bisschen mehr von böse", erklärt Rams-Trainer Michael Klein. "Damit meine ich aber nicht, dass wir öfter auf der Strafbank landen sollen, im Gegenteil. Wir brauchen mehr Aggressivität im legalen Bereich."

Das war bisher nicht nötig, denn von den vier Meisterschaftsspielen haben die Rams vier gewonnen. Zuletzt gab es zwar einen etwas rumpeligen 7:6 (3:1, 2:3, 2:1) Erfolg über die Badgers Spaichingen, aber das ändert nichts daran, dass die Rams aktuell eine Erfolgsquote von 100 Prozent verzeichnen. Damit stehen sie noch verlustpunktfrei mit lupenreinen zwölf Zählern und 39:11 Toren an der Tabellenspitze.

Das ist allerdings nicht die einzige Statistik, in der Rams ganz vorne zu finden sind. Mit ISCD-Stürmer Oliver Markmann haben die Rams den amtierenden "Scorer-König" in ihren Reihen. Markmann hat bisher sieben Tore geschossen und fünf entscheidende Pässe gespielt. Zu den guten Rams-Akteuren gehören auch Nick Müller (6 Tore/4 Vorlagen) auf Platz drei und Robin Wilmshöfer (5:5) als Vierter. Wobei Wilmshöfer das alte Goethesche Wort der "zwei Seelen, die ach in einer Brust wohnen" anscheinend am besten beherrscht. Denn auch in der Statistik der "bösen Buben", also der Strafbank-Könige" ist Wilmshöfer Vierter. 18 Minuten musste er bereits tatenlos zusehen, wie seine Teamkameraden ohne ihn auskommen mussten. Noch "besser" im Klein-Kader ist allerdings Tim Müller. Er brauchte für seine 18 Strafminuten nur drei Spiele, Wilmshöfer war viermal dabei. "In den wichtigen Partien, die ja jetzt kommen, dürfen wir uns das nicht mehr erlauben. Auf der Strafbank kann man kein Spiel gewinnen", meint Klein.

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Im Mai geht es zweimal gegen Schwabmünchen, gegen die es im Auswärtsspiel der letzten Saison ein ganz bitteres 0:7 setzte, gegen Freiburg, Spaichingen und gegen den starken Aufsteiger aus Langenfeld. "Bis auf Langenfeld haben wir in der letzten Saison gegen diese Teams verloren. Wenn wir uns im Mai schadlos halten, dann können wir diesmal für das Relegationsspiel gegen den Meister der Zweitliga Gruppe Nord planen", erläutert der Rams-Trainer. Bis es so weit ist, muss die perfekte Mischung zwischen gut und böse aber weiterhin funktionieren.

(RP)