Nord hat gegen Cronenberg personelle Probleme

Rollhockey : Nord hat gegen Cronenberg personelle Probleme

(mjo) Unterschiedlicher könnte der Saison-Auftakt in der Rollhockey-Bundesliga für den TuS Nord und seinen kommenden Gegner RSC Cronenberg nicht sein. Während die Unterrather mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und disziplinierter Spielweise die ERG Iserlohn verdient mit 3:0 besiegten, verloren die Wuppertaler beim amtierenden Deutschen Meister SK Germania Herringen mit 2:12. Hinzu kommt, dass Cronenberg an gleicher Stelle nur eine Woche zuvor im Supercup-Finale als Pokalsieger 2019 zwar auch gegen den Meisterschaftsfvoriten aus Westfalen verlor, da aber über weite Strecken der Partie gut mithalten konnte und letztlich ein wesentlich besseres Ergebnis erzielte.

TuS-Trainer Robbie van Dooren will aus den Ergebnissen zum Saisonstart keineswegs eine Favoritenstellung seines Teams am Samstag in der Alfred-Henkels-Halle ableiten. „Ich muss auf zwei meiner stärksten Spieler verzichten. Torhüter Jan Kutscha und sein Bruder Daniel stehen nicht zur Verfügung.“ Was in der vorigen Spielzeit wegen des großen Kaders des TuS ein vielleicht noch eher zu lösendes Problem gewesen wäre, könnte sich dieses Mal tatsächlich als Schwierigkeit herausstellen. Nach dem Holländer Davy van Willigen hat nämlich nun auch der Portugiese Diego Carrilho seine Zeit als Spieler bei den Unterrathern beendet. Beide führen private Gründe zurück in ihre Heimat. Möglicherweise muss Trainer van Dooren auf die beiden aus der eigenen Jugend nachgerückten Talenten Nick Heinrichs und Ben Barnekow zurückgreifen. Beide sind erst 16 Jahre alt und Söhne erfolgreicher TuS-Akteure. „Sie haben Talent. Körperlich müssen sie aber noch zulegen“, sagt der Coach. In der Partie beim RSC Cronenberg könnte wegen des kleinen Kaders des TuS die Feuertaufe der beiden jungen Spieler früher als beabsichtigt kommen.

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