Basketball: Magics trennen sich von Dominique Klein

Basketball: Magics trennen sich von Dominique Klein

Robert Shepherd ist ein höflicher Mensch. Und er lacht gern, hat jede Menge Humor. Wenn es um die sportlichen Ambitionen mit seinen Magics geht, versteht der Trainer indes nur selten Spaß. Spieler, die nicht willens oder in der Lage sind, die Vorstellungen des strengen Coachs umzusetzen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Jüngstes Beispiel: Dominique Klein. Der Vertrag des Flügelspielers wird in den nächsten Tagen aufgelöst.

Bereits morgen, im Heimspiel gegen Wolfenbüttel (18.30 Uhr, Burg-Wächter Castello), gehört Klein nicht mehr zum Kader des Basketball-Zweitligisten. Er ist bereits der dritte Spieler, der den Magics in dieser Spielzeit vorzeitig den Rücken kehrt. Zuvor musste bereits Spielmacher Lamar Morinia den Klub verlassen, zudem löste der Australier David Ray seinen Vertrag aus persönlichen Gründen auf. Die Trennung von Klein überrascht kaum. Wer die lustlosen Auftritte des Spielers in den vergangenen Wochen beobachtet hat, konnte erahnen, dass auch Klein keine Perspektive mehr bei den Rot-Weißen sah. Seinen Anspruch, eine Führungspersönlichkeit zu sein, konnte Klein nie untermauern.

Klein hat in dem Süd-Zweitligisten Chemnitz bereits einen neuen Verein gefunden. Die Magics wiederum wollen die vakante Position noch in diesem Monat neu besetzen. "Wir brauchen dringend Verstärkung", sagt Magics-Geschäftsführer Kolja Bathow. Um den Jahreswechsel herum wollen die Magics auch einen neuen Großsponsor vorstellen. Dabei soll es sich um einen Sportartikelhersteller handeln. "Wir haben noch reichlich Werbemöglichkeiten auf den Banden und den Spielerhosen frei", verkündet Bathow.

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Trainer Shepherd hat primär die sportliche Aufgabe seiner Mannschaft gegen Wolfenbüttel im Sinn. "Gegen diesen Gegner kommt es vor allem auf konzentrierte Defensivarbeit an", meint "Shep". Ezenwa Ukeagu und Sasa Zivanovic sind zwar leicht angeschlagen, sollen aber morgen einsatzbereit sein. Das Ziel Aufstieg haben die Magics trotz der Niederlagen in Göttingen und Hagen noch lange nicht aufgegeben. "Göttingen und der Mitteldeutsche BC kommen noch zu uns, da ist alles möglich", meint Magics-Manager Patrick Seidel gelassen.

(RP)
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