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Landesliga: Rath holt Fabian Stutz und Simon Deuß

Landesliga : Rath holt Fabian Stutz und Simon Deuß

Die Planungen des SV Rath in der Fußball-Landesliga laufen auf Hochtouren – und zugleich erfolgreich. Denn Deuß und Stutz, die vom Stadtrivalen SC West kommen, sind große Kaliber. Beim MSV ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurück.

VfR Fischeln – Rather SV. Die Landesliga-Fußballer des Rather SV können die Saison vergleichsweise locker ausklingen lassen. Das Team von Trainer Andreas Kusel steht mit 43 Punkten auf dem achten Platz und hat mit dem Abstieg realistisch betrachtet nichts mehr zu tun. Am Sonntag (15.30 Uhr) reist der RSV zum VfR Krefeld-Fischeln. Und Kusel kündigt an, dass er – auch aufgrund einer langen Verletztenliste – Spielern aus der zweiten Reihe Einsatzzeiten gönnen wird.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit seien die ursprünglichen Pläne des Vereins durchkreuzt worden, sich nur punktuell zu verstärken. „Es sieht momentan so aus, dass wir uns wohl von mehr Spielern trennen als geplant“, berichtet Kusel. Die finanziellen Forderungen ebenjener Akteure seien zu hoch. „Unter mir wird es so etwas nicht geben“, unterstreicht der Trainer, „die Spieler können den Verein dann gerne verlassen. Bei uns hat sich einiges geändert, da steht der Sport im Vordergrund und nicht mehr das Finanzielle, wie es eventuell mal gewesen ist.“

  • RSV-Trainer Andreas Kusel hatte
allen Grund
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  • Der neue MSV-Trainer Harald Becker hatte
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  • Jean-Phillipe Gnanzou vom DSC 99 (links)
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  • Yusuf Aydin (DSC/li.) im Zweikampf mit
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  • MSV-Spieler Samir Al Khabbachi (rotes Trikot)
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Derweil sind bislang fünf Zugänge sicher: Vom Oberligisten SC West kommen Simon Deuß und Fabian Stutz. „Von den beiden Jungs erwarten wir uns einiges“, betont Kusel. Vom Bezirksligisten SG Unterrath wechseln Daniel Harrer und Pascal Wenders nach Rath – und Hiromasa Inoue kommt vom Oberligisten VfB Speldorf. Die Suche läuft aktuell noch nach einem Torhüter.

MSV – FSV Vohwinkel. Innerhalb weniger Tage haben sich die Vorzeichen beim MSV komplett gedreht. Am Gründonnerstag stand das Team noch auf dem vorletzten Tabellenplatz, gezeichnet von einer monatelangen Negativserie ohne Sieg. Doch seit dem 4:1-Erfolg im Derby gegen den Rather SV befindet sich die Mannschaft von Trainer Harald Becker im Aufwind. Mit dem 4:2 bei der SpVg Odenkirchen kletterte der Fusionsklub auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Im Heimspiel gegen den schon etwas abgehängten FSV Vohwinkel am Sonntag (15.30 Uhr, Kikweg) haben die Düsseldorfer nun die Chance, ihren Höhenflug fortzusetzen.

„In den letzten beiden Spielen haben wir die Basis gelegt“, sagt Becker rückblickend. Jetzt könne man mit einem Heimsieg den nächsten Schritt gehen. Doch die Vorzeichen haben sich geändert. „Der Druck liegt jetzt wieder bei uns“, erläutert Becker, bleibt aber zuversichtlich: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“ Nach den jüngsten Erfolgen sei „die Blockade gelöst“. Unterdessen wurde bekannt, dass Jaouad Jaha nach der Saison vom MSV zur SG Unterrath wechseln wird.

DSC 99 – Cronenberger SC. Nachdem der DSC 99 am vergangenen Spieltag zweistellig mit 11:3 gegen Aufsteiger Teutonia St. Tönis verloren hat, dürfte jedes Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt geschwunden sein. Am Sonntag steht für das Team von Christian Scholz und Andreas Kober vor heimischem Publikum (15 Uhr, Windscheidstraße) gegen den Cronenberger SC daher in erster Linie Wiedergutmachung auf dem Programm. Dies dürfte für das zuletzt vor allem defensiv enttäuschend aufgetretene Team allerdings eine äußerst große Herausforderung darstellen.

Denn die Wuppertaler haben ihre Qualitäten insbesondere in der Offensive und rangieren nicht zu Unrecht aktuell auf Tabellenplatz zwei. Vor allem vor Top-Torjäger Ercan Aydogmus, der die Landesliga-Torschützenliste mit 40 Saisontreffern anführt, sollte sich der DSC in Acht nehmen. Da die Cronenberger aktuell nur ein Punkt von der Tabellenspitze trennt, dürfte die Offensivabteilung um Aydogmus zudem in besonderem Maße motiviert sein. Für die Düsseltaler geht es nach der Schmach gegen St. Tönis hingegen nur darum, Moral zu beweisen und den Favoriten lange zu ärgern.