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25. Citylauf in Düsseldorf: Kö-Lauf legt Fokus auf den Breitensport

25. Citylauf in Düsseldorf : Kö-Lauf legt Fokus auf den Breitensport

Ungläubig schüttelt Alex Spengler, der Kult-Mannschaftsbetreuer der Fortuna, den Kopf. Er sah die Kenianer beim Stadtwerke Kö-Lauf vorüber rasen und staunte: "Unglaublich mit welchem Tempo die unterwegs sind."

Doch auch bei der 25. Ausgabe des City-Laufs lag der Schwerpunkt nicht auf den 727 ganz schnellen Menschen der insgesamt 4161 Teilnehmer. Die Organisatoren des Kö-Laufs wollen viel mehr den Breitensportlern eine Plattform geben und die Düsseldorfer zum Sport bewegen. Kö-Lauf-Cheforganisator Jan Winschermann freute sich daher auch besonders über den regen Zulauf bei den beiden Bambini-Läufen und den sogenannten Partnerlauf, bei dem jeweils ein Behinderter mit seinem nicht-behinderten Partner gemeinsam gewertet wurden.

Der Kö-Lauf ist zudem in das Sportgeschehen der Stadt eingebunden. Die Schülerläufe und die Jugend-B-Wertung des vier Kilometer langen Jedermann-Laufs sind Teil des Düsseldorfer Laufcups. Dieser ist eine Rennserie, in der sechs Volksläufe zusammengefasst sind. So waren die Läufe 2 (U10/U12, 1,1 km), 3 (U14/U16/2,2 km) und die Familienstaffel (3x1,1 km) Kriterium bei der Suche der Stadtwerke nach ihrem Sportler des Jahres. Winschermann überreichte eine 500 Euro Spende an die Stiftung Pro Sport Düsseldorf, die alljährlich die Juniorsportler des Jahres in der Landeshauptstadt küren.

"Der Kö-Lauf ist als Veranstaltung, die sich nicht so sehr an die Spitze, sondern an die breite Masse wendet, in Düsseldorf eine feste Größe", meint Sportamtsleiter Udo Skalnik.

(tino/ila)