Kein Heimsieg für die Hubbelrather Golfer

Golf-Bundesliga : Kein Heimsieg für die Hubbelrather Golfer

Warum es nicht geklappt hat, weiß Trainer Roland Becker nicht. Auch das Damen-Team verpasst Platz eins.

Chris Webers hat schon entspanntere Abende verlebt. Nach dem vierten Spieltag der ersten Deutschen Golf-Liga ärgerte sich der Damen-Trainer des GC Hubbelrath gewaltig. Lange Zeit deutete es beim Heimspieltag darauf hin, dass das Webers-Team als Sieger hervorgehen könnte, doch dann kam am Ende lediglich Platz drei heraus. Auf den ersten Rang spielte sich der Hamburger GC (509 Schläge) vor dem Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee, der die gleiche Schlaganzahl benötigte wie die Hubbelrather (510). „Es ist einfach ärgerlich, mit nur einem Schlag Rückstand nach sieben gewerteten Runden den Sieg zu verpassen – und dann auch noch im Stechen einen weiteren Platz zu verlieren“, urteilte Webers. „Wir waren nah dran, aber haben es nicht ins Ziel gebracht.“

Noch härter erwischte es die GCH-Herrenmannschaft. Für den viermaligen Meister reichte es vor heimischem Publikum lediglich zu Rang vier. „Es lief nicht so wie erwünscht“, erklärte Trainer Roland Becker. „Wir waren als Team nicht gut und sind nicht zufrieden.“ Mit 737 Schlägen nach zehn gewerteten Runden hatten die Gastgeber 14 Schläge mehr auf dem Konto als der Tagessieger Berlin-Wannsee.

Noch hat Becker keine Erklärung, dafür, warum es mit dem Heimsieg nichts wurde. „Ich glaube an die Stärke meiner Mannschaft. Aber der Saisonverlauf zeigt, dass alles passieren kann“, sagte der Coach. So hat der Frankfurter GC von den vier Spieltagen zwei gewonnen, war aber auch zweimal Fünfter und damit Letzter. Die beiden derzeit führenden Teams der Gruppe, der GC Hösel mit 14 Punkten und Hubbelrath mit 13 Zählern, haben bislang noch keinen Tagessieg eingefahren. So ist es vor dem letzten Gruppenspieltag (3. und 4. August) am Wannsee spannend im Kampf um die beiden Final-Four-Plätze im Norden. Hösel, Hubbelrath, die Berliner (13) und Frankfurt (12) sind noch im Rennen. Der Marienburger GC (8) hat unterdessen keine Chance mehr. „Wir können Erster werden, aber auch Vierter. Drei anderen Mannschaften geht es genauso. Da kann alles passieren“, erläuterte Becker.

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Bei den Damen hat der Final-Four-Dreikampf zwischen Tabellenführer Berlin-Wannsee (17 Punkte) und den punktgleichen Verfolgern Hubbelrath und Hamburger GC (je 15) auch Fahrt aufgenommen. „Wenn wir in Berlin vor Hamburg bleiben, sind wir beim Final Four dabei. Nur das kann das Ziel sein“, sagte Coach Webers.

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