Lokalsport: HSG Jahn/SC West und die Fortuna steigen aus der Landesliga ab

Lokalsport : HSG Jahn/SC West und die Fortuna steigen aus der Landesliga ab

Bis zur 52. Minute sah es bei der Partie der Handball-Oberliga zwischen der SG Überruhr und dem TV Angermund so aus, als könnte es wie im Hinspiel ein Unentschieden geben (24:24). "Doch dann hat die größere Bissigkeit von Überruhr den Ausschlag gegen uns gegeben", erklärte der 1. Handballwart der Angermunder Andreas Franken die 25:28-Niederlage. "Da gab es zum Schluss noch ein paar unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter, die den Ausgang der Begegnung beeinflusst haben", fügte Franken noch an. Für die kommende Saison haben alle Aktive ihr Bleiben beim TVA zugesagt.

Für die Mannschaft der HSG Jahn/SC West hat es nicht gereicht. Das Team aus Oberkassel steht nach der 28:29-Niederlage gegen TuRa Altendorf als Absteiger fest und muss nach mehreren Jahren die Handball-Landesliga verlassen. "Das Spiel gegen Altendorf war ein Spiegelbild der ganzen Saison", sagte ein gefasster Trainer Markus Wölke nach dem Abpfiff. Er meinte damit, dass seine Spieler durchaus das Zeug gehabt hätten, den Gang in die Bezirksliga zu vermeiden, aber es bei zu vielen Begegnungen dann doch am Ende der 60 Minuten nicht gereicht hatte. Gegen Altendorf führte die HSG sogar in der vorletzten Spielminute noch mit 28:27. "Doch dann werfen wir den Ball weg und kassieren noch zwei Tore bis zum Abpfiff", erklärte Wölke das Endergebnis. Wie es bei der HSG weitergeht, soll in den nächsten Wochen geklärt werden. "Ich wäre nicht abgeneigt, auch in der Bezirksliga Trainer der HSG zu bleiben", so Wölke.

Auch für die Handballer der Fortuna steht der Abstieg nach der 19:22-Niederlage gegen den SV Kettwig fest. "Wir haben vom Anpfiff an keinen richtigen Zugriff auf das Spiel gehabt und so nicht an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen können", begründete Trainer Benjamin Tenscher die 17. Niederlage in dieser Spielzeit.

Die Revanche für das Unentschieden gegen den Ohligser TV II im Hinspiel gelang der HSG Gerresheim eindrucksvoll. Nach 60 ziemlich einseitigen Spielminuten verbuchte das Team von Trainer Bernd Kretzer einen klaren 35:22-Erfolg. Die Düsseldorfer legten einen 5:0-Start hin und bauten diesen Vorsprung bis zur Pause auf 18:8 aus. "Wir haben eine konsequente Deckungsarbeit gezeigt und dann die Fehler des Gegners ausgenutzt", stellte Kretzer fest und fügte noch an: "Wir haben sogar noch Einiges an Toren liegen gelassen."

(mjo)
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