Hockey : Hockey-Länderspiele am Seestern

Am 22. und 23. September werden die deutschen Nationalmannschaften der Damen und Herren auf den Plätzen des Düsseldorfer HC am Seestern gegen die belgische Auswahl antreten. Die Partien sind Teil der Hockey Pro-League, einem der Top-Wettbewerbe des Hockey-Weltverbandes FIH.

Düsseldorf hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass auch während der Corona-Pandemie mit Erfolg Sportveranstaltungen durchgeführt werden können. Die Masters-Serie im Tischtennis, die ­Beachliga im Volleyball, Stabhochsprung und Boxen im Kino haben international für Beachtung gesorgt. Nun ist die Landeshauptstadt bald auch Austragungsort eines ersten internationalen Vergleichs im Feldhockey: Am 22. und 23. September werden die deutschen Nationalmannschaften der Damen und Herren auf den Plätzen des Düsseldorfer HC am Seestern gegen die belgische Auswahl antreten. Die Partien sind Teil der Hockey Pro-League, einem der Top-Wettbewerbe des Hockey-Weltverbandes FIH.

Groß war die Freude über Düsseldorf als Austragungsort besonders bei Selin Oruz, Nathalie Kubalski und Elisa Gräve. Das Trio spielt für den Düsseldorfer HC in der Damen-Bundesliga und würde im Falle einer Nominierung ein Heimspiel haben. „Endlich wieder ein offizieller Wettkampf im Hockey! Und dass die Spiele nicht nur in Deutschland, sondern auch noch in Düsseldorf ausgetragen werden, ist natürlich eine ganz besondere Situation für Nathi, Elli und mich“, sagt Selin Oruz, die mit der Nationalmannschaft 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze gewann. „Wir werden die Mannschaft aus Belgien nicht unterschätzen und versuchen, nach der Corona-Pause schnellstmöglich zu alter Form zurückzufinden.“

In der Hockey Pro League treten die besten Hockeynationalmannschaften der Welt in einem Liga-System gegeneinander an. Das vom Hockey-Weltverband veranstaltete Turnier wurde wegen der Corona-Pandemie neu terminiert, sodass nun Hin- und Rückspiel der Deutschen und Belgischen Nationalteams an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden.

Eine echte Mammut-Aufgabe wartet dabei auf die deutschen Herren: Die Belgier sind amtierende Welt- und Europameister und befinden sich auf Platz zwei der Weltrangliste.

Ob Zuschauer zugelassen werde, ist noch fraglich. Zurzeit gehen die Organisatoren noch davon aus, dass die Begegnungen aufgrund der Corona-Vorgaben ohne Fans über die Bühne gehen müssen. Übertragen werden alle Spiele auf der kostenpflichtigen Streaming-Plattform DAZN.

Die Spiele: An zwei Tagen werden vier Partien absolviert. Die deutschen und belgischen Damen-Nationalteams spielen am 22. und 23. September jeweils ab 15.30 Uhr. Die deutschen und belgischen Herren treffen dann jeweils im Anschluss ab 18 Uhr aufeinander.