2. Handball-Bundesliga : Erstliga-Aufsteiger dient den Vikings als großes Vorbild

Daniel Pankofer hat sich in seiner neuen Rolle als Geschäftsführer des Handball-Zweitligisten HC Rhein-Vikings viel vorgenommen. Mit dem Neusser HV war ihm als Spielmacher der Aufstieg in die Zweite Liga und mit dem Nachfolgeklub Vikings in der vergangenen Saison der Klassenerhalt gelungen.

Das Ende der Fahnenstange ist nach Ansicht des Aufstiegshelden damit aber noch nicht erreicht. „Wir wollen uns etablieren und verbessern“, sagt der 37-Jährige, dem als gebürtiger Nürnberger dabei der HC Erlangen als Vorbild dient.

2010 hatte der HCE dicht vor der Insolvenz gestanden, war dann vier Jahre später in die Erste Liga aufgestiegen. Es folgte zwar der Abstieg, doch nach dem direkten ­Wiederaufstieg kletterte das Team bis auf Rang neun, war der bestplatzierte Aufsteiger des letzten Jahrzehnts und hat sich in der höchsten Klasse etabliert.

Die Neuss-Düsseldorfer Handballer werden einen langen Atem brauchen, um dem HCE folgen und in neue Dimensionen vorstoßen zu können. „Wir haben in den vergangenen Jahren unglaublich viel erreicht. Diesen Weg wollen wir konstant weitergehen, uns stetig verbessern“, sagt Pankofer, der nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft bei einem Sportartikelhersteller arbeitete und derzeit mit seiner Doktorarbeit befasst ist. „Es gilt, den Handball und den Verein in der Region bekannter zu machen. Es gibt immer noch viel zu viele Menschen, die wissen gar nichts von unserer Existenz.“

Mehr von RP ONLINE