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Handball: Handballer des TV Angermund haben das Glück des Tüchtigen

Handball : Handballer des TV Angermund haben das Glück des Tüchtigen

Mit einer starken Leistung hatte Torhüter Joscha Peltz einen großen Anteil am 33:27-Sieg des TV Angermund in der Handball-Oberliga gegen den Bergischen HC II. In Zukunft wird der TVA jedoch auf den Schlussmann verzichten müssen, da er beruflich für mehr als ein Jahr in die USA geht.

„Das ist sehr schade, da Joscha nicht nur leistungsmäßig, sondern auch menschlich gut ins Team passt. Aber der Beruf geht nun mal vor“, erklärte TVA-Trainer Ulrich Richter.

Aber auch auf der anderen Seite des Feldes stand in Marcel Baermann für den BHC ein starker Keeper zwischen den Pfosten und hielt die Solinger im ersten Durchgang im Spiel. Der TVA führte nach dem Treffer zum 4:3 zwar durchgängig, konnte sich aber nicht deutlich absetzen und ging deshalb mit einem knappen 14:12 in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurde es dann hektisch. Zunächst kassierte der TVA mehrere Zeitstrafen, die die Gäste nutzten, um wieder auf 21:22 heranzurücken und bis zum 25:26 auf Tuchfühlung zu bleiben. Anschließend traf es mit drei Zeitstrafen kurz hintereinander den BHC. Diese Chance ließen sich die Angermunder nicht entgehen, spielten konzentriert die Überzahl aus und machten mit sieben Treffern in Folge den Deckel drauf. „Heute hatten wir auch das Glück des Tüchtigen, da es schwerer war, als es das klare Endergebnis vermuten lässt. Letztlich war es jedoch ein verdienter Sieg, mit dem ich sehr zufrieden bin“, freute sich Richter über den Erfolg, mit dem der TVA auf Rang fünf vorrückte.

Für die HSG Neuss/Düsseldorf II ging hingegen die Talfahrt weiter. Durch ein 30:32 gegen den Tabellenletzten TV Aldekerk II, das die vierte Niederlage in Folge war, rutschte die HSG auf Platz zwölf ab. Dabei hatten die Gastgeber blendend begonnen und in der 19. Minute mit 15:8 klar die Nase vorn. In den folgenden elf Minuten bis zur Pause (17:15) reichte es dann jedoch nur noch zu zwei Treffern, da sie allerbeste Möglichkeiten ausließen. „Auf einmal hatte das Team Angst und verunsicherte sich selbst. Stattdessen haben wir aufgehört, als Mannschaft zu spielen, in der Abwehr nicht zu Ende verteidigt und hatten vorne eine miserable Trefferquote“, ärgerte sich Interimstrainer Patrick Luig über den verschenkten Sieg. Zwar kämpfte sich die HSG am Ende noch einmal auf 30:31 heran, ließ aber erneut Riesenchancen aus.