Handball-Oberliga: TV Angermund beginnt Saison mit Personalsorgen

Handball-Oberliga : TV Angermund beginnt Saison mit Personalsorgen

Der TV Angermund hatte sich für die neue Saison eine Menge vorgenommen. Doch das Verletzungspech hat in der Vorbereitung mächtig zugeschlagen und macht dem neuen Trainer Eric Busch viel Arbeit.

Nicht zu beneiden ist der neue Trainer des Handball-Oberligisten TV Angermund Eric Busch. Er feiert beim Klub aus dem Düsseldorfer Norden sein Comeback auf der Trainerbank und findet dabei zumindest kurz vor dem Start der am Wochenende beginnenden Saison nicht gerade die einfachsten Bedingungen vor. Der Nachfolger von Ulrich Richter, der zum Ligakonkurrenten HSG Neuss/Düsseldorf II gewechselt ist, hatte aus beruflichen Gründen ein Jahr pausiert und zuvor die Damen des Oberligisten Fortuna II betreut.

Eigentlich war Busch im Angerland angetreten, um wie in den Jahren zuvor sein Vorgänger Richter mit dem TVA im oberen Drittel der Oberliga ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Dank eines qualitativ gut besetzten Kaders standen dafür die Chancen trotz der starken Konkurrenz aus Wuppertal, Haan und Mönchengladbach gar nicht schlecht. Kurz vor Saisonbeginn ist sein Kader, der trotz des Auslandsaufenthalts von Niko Merten durch vier Zugänge sogar auf 15 Feldspieler angewachsen war, jedoch auf neun Akteure zusammengeschmolzen. In Björn Thanscheidt (Meniskus), Florian Hasselbach (Schulter), Dennis van Wesel (Kreuzband), Martin Gensch (Schulter), Raffael Winter (Wade) und André Behmer (gebrochene Rippe) fallen sechs Spieler mittelfristig aus.

„Sicherlich ist unsere Besetzung zum Start überschaubar“, sagt Busch, der sich sich dennoch vorsichtig optimistisch gibt: „Gleichwohl haben wir immer noch ein gutes spielerisches Potential in der Mannschaft. Aber natürlich fehlen uns, wenn es nicht läuft, die Möglichkeiten zu reagieren. Dadurch wird es ganz schwierig oben mitzuspielen. Mit einem solch dezimierten Kader relativiert sich halt jede Zielsetzung.“

Nach den guten Auftritten in der Vorbereitung, in die sich alle voll hineingehängt hatten, gilt es nun, die Anfangsphase der Saison so gut wie möglich zu überstehen, bis die Verletzten nach und nach zurückkehren. Deshalb kommt Busch auch die zweiwöchige Wettkampfpause während der Herbstferien durchaus gelegen.

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