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Handball-Oberliga: Angermund beendet Saison in Lobberich

Handball-Oberliga : Angermund beendet Saison in Lobberich

Der Handball-Oberligist spielt am letzten Spieltag mit kleiner Besetzung bei den abstiegsbedrohten Nettetalern.

Während der TV Angermund und die HSG Neuss/Düsseldorf II schon seit längerer Zeit für eine weitere Spielzeit in der Handball-Oberliga planen können, müssen der TV Lobberich und die SG Überruhr am letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt zittern. Deshalb wollen sich die beiden Düsseldorfer Teams erst gar nicht durch eine lasche Einstellung dem Verdacht der Wettbewerbungsverzerrung aussetzen.

Allerdings hat der TV Angermund beim TV Lobberich mit Personalproblemen zu kämpfen. Weiterhin fallen Björn Thanscheidt, Julian Duval und Raffael Winter verletzt aus. Zudem ist Kreisläufer Nico Merten nicht mehr dabei, der für ein Jahr beruflich ins Ausland geht. Da außerdem die zweite Mannschaft der Angermunder parallel spielt, wird Trainer Ulrich Richter mit zwei Wechselspielern auskommen müssen. „Natürlich wünschen wir uns einen guten Saisonausklang und wollen unseren vierten Platz in der Tabelle mit einem Sieg verteidigen. Mit unserer kleinen Besetzung wird es jedoch schwer, unseren knappen 29:27-Hinspielerfolg zu wiederholen“, sagt Richter.

Ähnlich dünn ist die Personaldecke bei der HSG II vor dem Vergleich mit der SG Überruhr. Da die A-Jugend an diesem Wochenende um die erneute Bundesliga-Qualifikation spielt, wird Trainer Josip Jurisic in Bezug auf die personelle Besetzung wieder improvisieren müssen. Dennoch gibt er sich kämpferisch: „Für Überruhr geht es noch um alles. Deshalb werden die Essener sicherlich von einer vollen Halle unterstützt werden. Da es bis zum Ende sportlich fair zugehen muss, werden wir keine Geschenke verteilen und alles versuchen.“

In der Handball-Landesliga empfängt die HSG Gerresheim am Samstag um 19 Uhr den Lokalrivalen HSG Neuss/Düsseldorf III. Für die Gerresheimer als Tabellenfünfter und die Gäste als Neunter ist der Klassenerhalt schon längst in trockenen Tüchern. Entsprechend entspannt können sie ins Derby gehen. Gerresheims Trainer Bernd Kretzer rechnet mit einer Partie auf Augenhöhe: „Neuss/Düsseldorf hat viele gute Einzelspieler. Gleichwohl haben wir uns das Ziel gesetzt, vor heimischer Kulisse die Saison mit einem Sieg zu beenden.“

Dem dürfte zumindest personell nicht viel entgegenstehen, da bis auf den beruflich verhinderten Simon Karpstein alle Spieler an Bord sind. Dies gilt auch für die Spielgemeinschaft, deren Trainer Udo Bleckat ebenfalls optimistisch in den Vergleich geht: „Ich hoffe, dass wir ein tempo- und abwechslungsreiches Spiel sehen, bei dem sich niemand mehr verletzt. Wenn wir dann am Ende knapp die Nase vorn haben, wäre dies optimal.“