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Galopprennen: Großes Finale von Rosenreihe

Galopprennen : Großes Finale von Rosenreihe

Auf den letzten 50 Metern ritt Jockey Andrasch Starke noch zum Sieg auf der Grafenberger Galopprennbahn. 413000 Euro flossen in den neun Rennen durch die Wettkassen. 21800 Zuschauer waren an diesem erfolgreichen Tag mit dabei.

Auf den letzten 50 Metern ritt Jockey Andrasch Starke noch zum Sieg auf der Grafenberger Galopprennbahn. 413 000 Euro flossen in den neun Rennen durch die Wettkassen. 21 800 Zuschauer waren an diesem erfolgreichen Tag mit dabei.

Eine sensationelle Aufholjagd der gefeierten Siegerin, ein Weltklasseritt aus dem Galopper-Lehrbuch und ein am Ende gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigerter Wettumsatz haben bei den Verantwortlichen für den Henkel-Renntag gestern auf der Rennbahn auf dem Grafenberg für zufriedene Gesichter gesorgt. 413 000 Euro flossen in den neun Rennen des Tages durch die Wettkassen, das Wetter spielte bis auf kurze Regenfälle ebenfalls mit, angesichts dieser Umstände und der Kulisse von 21 800 Zuschauern darf man den Renntag rund um den 150. Henkel Preis der Diana als Erfolg verbuchen.

Der Auftritt der Siegerin Rosenreihe, die man eigentlich Mitte der Zielgeraden schon abgeschrieben hatte, wird lange in Erinnerung bleiben. Zu dramatisch waren die letzten 50 Meter des Rennens, auf denen Jockey Andrasch Starke wieder einmal zeigte, warum er die Nummer eins seiner Zunft ist. Trotz einigem Trubel, den es im Rennen gegeben hat, ist Rosenreihe wohl die verdiente Siegerin dieses Wettkampfes. Lady Marian, im Ziel Zweite, hatte kaum einen idealen Rennverlauf, wurde unterwegs behindert. "Sonst hätte das vielleicht anders ausgesehen", so ihr Mülheimer Trainer Werner Baltromei. Wohlwissend, dass auch Rosenreihe in der Zielgeraden lange keine freie Bahn hatte.

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Auch Andreas Wöhler, Trainer der Fünftplatzierten Peace Royale, immerhin als Favoritin ins Rennen gegangen, haderte etwas mit dem Schicksal: "Da kann man nichts machen, sie hatte ein sehr unruhiges Rennen, aber es kommen ja noch einige andere Rennen, da kann das schon ganz anders aussehen."

Einen Star der Zukunft haben die Besucher beim Henkel-Renntag im Fa-Rennen gesehen. Es lohnt sich, früh auf der Bahn zu sein, denn der zwei Jahre alte Hengst Takhir absolvierte hier einen Aufgalopp für weit größere Aufgaben. Der in russischem Besitz des Stalles D‘Angelo stehende Galopper wird von Peter Schiergen in Köln trainiert. Der amtierende Derby-Siegreiter Andrasch Starke und Coach Schiergen strahlten nach dem Rennen um die Wette, wohl wissend, dass sie hier die Basis gelegt haben für "Big Points" mit diesem Pferd in der Zukunft.

Das Pattex-Rennen, sportlich neben dem Preis der Diana das bedeutendste Rennen des Tages, gewann in sehenswerter Art und Weise (Start-Ziel-Sieg) Gestüt Schlenderhans Allanit. Der Hengst zwang nach spannendem Finish den Favoriten All the winds knapp in die Knie. Jockey Sean Kelly erntete nach dem Rennen reichlich Lob für seinen Ritt. "Das hat er klasse gemacht", so Trainer Jens Hirschberger. Der Sieg mit Allanit entschädigte schon im Vorfeld für das Abschneiden der beiden Schlenderhaner Stuten in der Diana, die nur im geschlagenen Feld landeten. Der Wallach Wurfstern, bei fünf Starts zuvor fünffacher Sieger, musste in Düsseldorf die erste Karriereniederlage einstecken.

(RP)