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Großer Sparkassenpreis Grafenberger Galopprennbahn: Starke Konkurrenz

Großer Sparkassenpreis : Viel internationale Konkurrenz für deutsche Pferde

Beim Großen Sparkassenpreis auf der Grafenberger Galopprennbahn starten sieben Stuten aus drei Nationen. Zu den Favoritinnen gehören zwei einheimische Pferde mit ihren Jockeys.

Am Ende sind es zwar nur sieben Stuten, die im Großen Sparkassenpreis auf der Grafenberger Galopprennbahn in die Startboxen einrücken werden, doch ist es eine sehr internationale Angelegenheit geworden. Drei Nationen sind vertreten, den vier deutschen Vertreterinnen steht Konkurrenz aus Frankreich und Schweden ins Haus. Ausschließlich Stuten sind in dem über 1400 Meter führenden Rennen startberechtigt, es geht um 22.500 Euro an Preisgeldern.

Aus einheimischer Sicht könnte die in Hannover von Dominik Moser trainierte Libre die besten Chancen anmelden. Sie hat Grafenberg-Erfahrung, war in diesem Jahr im Henkel-Stutenpreis Zweite und Vierte in den German 1000 Guineas – anschließend ging aber bei einem Ausflug nach Frankreich alles schief. „Der Jockey hat komplett gegen die Anweisungen geritten“, erläutert Moser die auf dem Papier eher unterdurchschnittliche Leistung der Stute in einem Rennen im südwestfranzösischen La Teste, „diese Vorstellung ist komplett zu streichen.“ Diesmal schwingt sich mit Wladimir Panov ein Mann in den Sattel, der mit Libre bestens vertraut ist.

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Aus deutscher Sicht könnte ihr die von Markus Klug in Köln-Heumar trainierte Diodora unter Martin Seidl gefährlich werden. Ihr dritter Platz in der Hamburger Stutenmeile verschaffte ihr das höchste Rating im übersichtlichen Feld, was aber nicht automatisch mit einer Sieggarantie verbunden ist. In deutlicher Außenseiterposition reist hingegen Gypsy Music aus dem Krefelder Stall von Mario Hofer an. Ihr Ziel ist ein Platz unter den ersten drei, was ihren Wert als zukünftige Zuchtstute deutlich steigern würde. Daran wäre auch ihr Besitzer höchst interessiert: Alexander Pereira, einst Intendant des Opernhauses in Zürich und der Salzburger Festspiele, dann bei der Mailänder Scala und demnächst beim Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Der seit vielen Jahren dem Galopprennsport eng verbundene Pereira ist bei den wichtigen Starts seiner Pferde eigentlich stets vor Ort.

Mit Maria Amalia und Selket aus Frankreich sowie Victoria Placa aus Schweden nehmen drei vierbeinige Gäste den Weg nach Düsseldorf in Kauf. Letztere, für die der Niederländer Adrie de Vries als Reiter verpflichtet wurde, war unlängst Dritte in einem ähnlichen Rennen, interessanter ist aber möglicherweise Maria Amalia. Ihren Ruhm errang sie zwar bisher nur in der französischen Provinz, doch bereitet ihr Trainer Henri-Alex Pantall Deutschland-Expeditionen in der Regel akribisch vor.

Der erste Start für das neun Rennen umfassende Programm ist für 13.45 Uhr vorgesehen, das letzte Rennen soll um 17.45 Uhr gelaufen werden. Bis zu 3000 Zuschauer, die aber geimpft, getestet oder genesen sein müssen, sind zugelassen, Tageskassen sind noch geöffnet.