Lokalsport: Gipperich wagt Neustart bei Fortuna

Lokalsport : Gipperich wagt Neustart bei Fortuna

Der Handball-Nordrheinligist verzeichnet in Kristin Gipperich vom TB Wülfrath seinen zweiten Zugang nach Torhüterin Lea Watermeier. Mitentscheidend für den Wechsel war das gute Klima in der Mannschaft.

In der Spielzeit 2018/2019 wird Kristin Gipperich auf der rechten Außenbahn der Fortuna-Handballerinnen zu Hause sein. Die 23-Jährige spielt aktuell beim Drittligisten TB Wülfrath und ist nach Keeperin Lea Watermeier der zweite Zugang des ambitionierten Nordrheinligisten aus der Landeshauptstadt.

"Bei Fortuna Düsseldorf möchte ich in der nächsten Saison einen Neustart wagen", sagt Kristin Gipperich. "Mir hat die gute Stimmung sowohl unter den Mädels als auch mit dem Trainergespann gefallen. Ich möchte in der Nordrheinliga oben mitspielen, Erfolge mit dem Team feiern und vor allem wieder mehr Spaß am Handball haben."

"Krissi", wie sie von ihren Mitspielerinnen gerufen wird, wurde am 22. August 1994 in Remscheid geboren. Die 1,66 Meter große Flügelflitzerin spielte früher für den TV Beyeröhde und die JSG Wuppertal. 2013 schloss sie sich dem TB Wülfrath an. Größte Erfolge waren der Aufstieg in die 3. Liga West in der vergangenen Saison sowie der Gewinn der Niederrheinmeisterschaft als B-Jugendliche mit der JSG Wuppertal.

"Dass wir in Kristin Gipperich nun unseren zweiten Zugang mit Drittligaerfahrung präsentieren können, freut uns ungemein", sagt Klaus Allnoch, stellvertretender Handballabteilungsleiter sowie Co- und Torwarttrainer der Fortuna.

"Krissi kommt mit viel Dynamik über die rechte Außenbahn, belebt unser Tempospiel und ist zudem die von uns gewünschte Linkshänderin mit einem sicheren Abschluss", freut sich Fortuna-Trainerin Ina Mollidor. "Menschlich passt Krissi hervorragend in unser Team, zudem bringt sie trotz ihres jungen Alters viel Erfahrung mit."

Für die weibliche A-Jugend der Fortuna beginnt mit dem Heimspiel gegen den TV Lobberich morgen (14.10 Uhr, Sporthalle an der Graf-Recke-Straße) eine neue Zeitrechnung: Das letzte Meisterschaftsspiel der Spielzeit 2017/2018 ist zugleich das erste Pflichtspiel für Detlef Randzio als Cheftrainer der Rot-Weißen. Der 52-Jährige übernimmt nicht nur die weibliche A-Jugend, sondern auch zur neuen Saison das Oberliga-Frauenteam der Fortuna.

Für die Torhüterinnen Hannah Mandyrsch, Anna Langenberg sowie die Feldspielerinnen Annika Bend, Kim Büschgens und Nathalie Keller ist die Partie gegen den TV Lobberich zugleich das letzte Jugendspiel ihrer Karriere. Zum Saisonfinale hat sich der Vizemeister angesagt: Der TV Lobberich hat Platz zwei einen Spieltag vor Saisonende bereits sicher. Mit 29:5 Punkten hat die Truppe vom Niederrhein vier Zähler Vorsprung auf den Haaner TV (25:9 Punkte), aber auch drei Zähler Rückstand auf den Niederrheinmeister SG Überruhr (32:2 Punkte).

"Dass ich gegen den TV Lobberich meine Premiere als Coach der weiblichen A-Jugend von Fortuna Düsseldorf feiern darf, erfreut mich natürlich ungemein. Wir wollen sehen, dass wir unseren Zuschauern ein schönes Spiel zeigen und vor allem für die Spielerinnen, die am Sonntag ihr letztes Jugendspiel absolvieren, einen positiven Abschluss schaffen", sagt Detlef Randzio.

Das Handball-Zweitligaspiel des HC Rhein Vikings gegen den EHV Aue war beim Druck dieser Ausgabe nicht beendet.

(RP)
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