Futsal Das Selbstbewusstsein ist riesig

Düsseldorf · Fortunas Futsaler empgfangen nach dem höchsten Sieg ihrer Geschichte Angstgegner Bielefeld. Doch nach acht Punkten aus den letzten vier Spielen und mit dem höchsten Bundesliga-Sieg in der eigenen Vereinshistorie - vor der Ligapause gab es einen 8:1-Kantersieg über den FC St. Pauli, ist das Selbstvertrauen groß.

Lukas Sepp in der Vorsaison beim Schuss auf das MCH-Tor.

Lukas Sepp in der Vorsaison beim Schuss auf das MCH-Tor.

Foto: RP/Benefoto

Wenn nicht jetzt, wann dann? In der Futsal-Bundesliga nimmt die Fortuna am Samstag (Anpfiff: 18 Uhr) einen neuen Anlauf, um ihren Angstgegner zu bezwingen. Und die Chancen stehen gut, dass die Mannschaft von Shahin Rassi gegen den MCH Futsal Club Bielefeld in eigener Halle die volle Punktzahl einfährt. Denn nach acht Punkten aus den letzten vier Spielen und mit dem höchsten Bundesliga-Sieg in der eigenen Vereinshistorie im Rücken - vor der Ligapause gab es einen 8:1-Kantersieg über den FC St. Pauli, ist das Selbstvertrauen groß. Da sollten auch drei Zähler gegen die punktgleichen Gäste aus Bielefeld im Bereich des Möglichen liegen.

Der letzte Erfolg über den MCH liegt schon eine ganze Weile zurück. Damals spielten beide Klubs noch in der Futsal Regionalliga West. Nach Einführung der Bundesliga wartet die Fortuna hingegen noch auf einen Sieg, auch wenn die Auseinandersetzungen meist sehr eng waren. Immerhin - in der vergangenen Saison endeten sowohl das Hin- als auch das Rückspiel remis. Wobei der späte Treffer von Eike Thiemann zum 1:1-Endstand im letzten Aufeinandertreffen gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt für die Fortuna war.

Der Erhalt des Bundesliga-Status ist auch in dieser Saison wieder das vorderste Ziel der Flingeraner, die trotz des eingeschlagenen Erfolgslaufs weiter Obacht geben müssen. Denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz neun beträgt lediglich vier Zähler. Ein dünnes Polster wenn man bedenkt, dass dort kein Geringerer als der Stuttgarter FC lauert, dem man zu jeder Zeit eine Aufholjagd zutrauen muss. Das wissen freilich auch die Konkurrenten, die derzeit punktgleich mit der Fortuna die untere Tabellenhälfte vervollständigen. Zu ihnen zählt neben dem amtierenden Deutschen Meister Jahn Regensburg eben etwas überraschend auch der MCH.

Der ursprünglich aus einem Jugendzentrum in Sennestadt hervorgegangene Futsal-Club galt vor dieser Spielzeit zu den Geheimfavoriten, stellt das Team des brasilianischen Trainers Cleverson Pelc mit sechs Akteuren doch das Gerüst der deutschen Futsal-Nationalmannschaft. Doch scheint es, als könne der MCH die eigenen Pferdestärken noch nicht richtig auf die Platte bringen.

Das wiederum ist die Chance für die Fortuna, den „Bielefeld-Fluch“ zu besiegen. Shahin Rassi jedenfalls ist zuversichtlich, dass seine Fünf die Erfolgsserie fortsetzen kann. „Ich habe Vertrauen in meine Mannschaft. Wir wollen dem MCH vor eigenem Publikum einen Fight abliefern“, sagt der Niederländer, der neben dem verletzten Ante Danicic diesmal auch auf Mert Sipahi verzichten muss.

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