1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Lokalsport

Fortuna Düsseldorf: Handballerinnen retten einen Punkt

Handball-Regionalliga : Fortunas Damen retten einen Punkt

Die Regionalliga-Handballerinnen trennen sich mit einem 25:25 vom TuS Königsdorf. Die Mannschaft bleibt damit auf Meisterschaftskurs.

Auch im neuen Jahr bleiben die Handballerinnen der Fortuna nach sechswöchiger Weihnachts- und Weltmeisterschaftspause auf Meisterschaftskurs. Allerdings konnten sie am letzten Spieltag der Hinrunde in der Regionalliga Nordrhein mit einem 25:25-Unentschieden gegen den TuS Königsdorf nur knapp die Tabellenführung verteidigen. Da sich der Zweite, der TB Wülfrath, im Spitzenspiel gegen drittplatzierten HC Gelpe/Strombach mit 30:27 durchsetzte, beträgt der Vorsprung jetzt nur noch einen Punkt.

Co-Trainer Klaus Allnoch hatte vor der Partie gewarnt, dass Königsdorf, obwohl nur Siebter, in der Lage sei, jeden in der Liga zu schlagen. Dies bekam die Fortuna eindringlich vorgeführt. Mit einer aggressiven Deckung brachten die Gäste aus Frechen den Angriff der Düsseldorferinnen aus dem Rhythmus, störten die Laufwege und provozierten so eine Vielzahl an technischen Fehlern. Zudem fehlte den Gastgebern die Einstellung. Es wurde nicht richtig zugefasst, sodass der TuS zu vielen Würfen kam. Daher hatte Königsdorf im ersten Durchgang die meiste Zeit knapp die Nase vorn. Die Fortuna schaffte zwar immer wieder den Ausgleich, führte in den ersten 30 Minuten aber lediglich drei Mal.

Nach dem Seitenwechsel brachte Trainerin Ina Mollidor im Tor Lea Watermeier für Caroline Happe. Diese steckte mit ihren Paraden ihre Vorderleute an, die nun mit viel Energie und Willen agierten. Allmählich gelang die Wende – und in der 53. Minute schien mit 24:20 der Sieg zum Greifen nah. Doch der TuS hatte eine Antwort parat, agierte in der Deckung noch offensiver und kippte mit fünf Treffern in Folge zum 25:24 die Partie erneut.

Dank Julia Steinhausen konnte die Fortuna jedoch noch einen Punkt retten. In Unterzahl erzielte sie vier Sekunden vor dem Ende per Gegenstoß den Ausgleich und krönte damit ihre eigene starke Leistung (sieben Feldtore). Allnoch konnte mit dem Remis leben: „In der Summe bin ich mit dem Unentschieden zufrieden, da wir die meiste Zeit keinen Zugriff aufs Spiel hatten.“