Football: Fünfte Niederlage im fünften Spiel

Football : Fünfte Niederlage im fünften Spiel

Die Panther präsentieren sich in Hildesheim verbessert. Trotzdem sehen sie bei der 10:46-Pleite kaum Land.

Auch im Rückspiel bei den Hildesheim Invaders gab es für die Footballer der Panther keinen Punktgewinn. Die Düsseldorfer kassierten mit 10:46 (0:7/0:20/3:13/7:6) die fünfte Niederlage im fünften Spiel nach ihrer Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse. Die Mannschaft von Cheftrainer John Leijten bleibt somit mit 0:10-Punktem das Schlusslicht der German Football-League (GFL) und ist neben den Berlin Rebels (0:6-Punkte) das einzige punktlose Team der Liga. Das Spiel war ein Abbild der bisherigen Saison. Gute Spielzüge, wechselten sich mit haarsträubigen Fehlern ab. Besonders zwei Ballverluste von Spielmacher Christian Strong taten den Düsseldorfern in der ersten Halbzeit weh. „Die Turnover haben uns natürlich nicht geholfen, besonders weil die Defense dauernd auf dem Feld war und die Invaders dadurch eine gute Feldposition hatten“, so Leijten.

Wie schon in der Partie in Düsseldorf gerieten die Gäste vom Rhein bereits im ersten Spielzug mit 0:7 in Rückstand. Der Hannoveraner Nathaniel Morris fing einen genauen Pass seines Quarterbacks Casey Therriault in der Endzone (Extrapunkt Luca Jackstedt). Besonders die Defense der Panther zeigte in der Folge, dass sie alles daran setzen wollte, dem Favoriten das Leben möglichst schwer zu machen. So war ein von ihr erzwungener Ballverlust (Fumble) der Hausherren Ausgangspunkt für einen Fieldgoal-Versuch von Daniel Schuhmacher. Dessen Schuss ging zwar durch die Torstangen, aber wegen einer Strafe gegen die Panther gab es dafür keine drei Punkte.

Der Angriff der Panther litt unter dem starken Druck der gegnerischen Abwehrreihen, der Spielmacher John Strong häufig zu ungenauen Passversuchen zwang. So wurden schon im ersten Viertel zwei seiner Würfe abgefangen (Interferences).

Im zweiten Spielabschnitt wählte der Quarterback der Panther manches Mal die falsche Entscheidung und übersah gut postierte Mitspieler bei seinen Abspielen. So fehlte den Düsseldorfern oft die nötige Durchschlagskraft, um zu Punkten zu kommen. Die physisch stärker wirkenden Gastgeber setzten sich immer häufiger durch und gingen nach drei weiteren Touchdowns mit einer 27:0-Führung in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit der bislang besten Sequenz von Angriffszügen der Panther. Die brachte zwar nicht durchaus mögliche sieben Punkte, aber immerhin durch eine Fieldgoal von Schuhmacher drei Zähler. Die Invaders zeigten sich davon unbeeindruckt und zogen vor 1300 Zuschauern am Philosophenweg in Hildesheim bis zum Abpfiff des dritten Quarters mit 40:3 davon. Den Schlusspunkt in der Partie, in der die Panther zeitweise durchaus gefallen konnten, aber nie in die Reichweite eines Sieges kamen, blieb den Gästen aus dem Rheinland überlassen.

Nachdem sie es zunächst nicht geschafft hatten, eine äußerst günstige Feldposition zum Touchdown zu nutzen, glückte dies Spielmacher Strong eine Minute vor dem Abpfiff mit einem Pass auf den belgischen Wider Receiver Feli Manoca in die Endzone (Extrapunkt Schuhmacher) zum 10:46-Endergebnis.

Leijtens beklagte, dass sein Team seinen Plan nicht umsetzte. „Ein Plan auf dem Papier ist nur eine Idee, wie man spielen könnte, aber am Ende muss er eben ausgeführt werden, und das haben wir nicht getan.“ Das Fazit des Headcoaches: „Wir müssen uns weiter steigern und kontanter auf dem Feld agieren.“ Am besten schon nächste Woche, da geht es für die Panther zu den Cologne Crocodiles.

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