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Lokalsport: Eller 04 will seine gute Ausgangsposition wahren

Lokalsport : Eller 04 will seine gute Ausgangsposition wahren

Der MSV Düsseldorf ist der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga. Doch der aus der fusion von Hillal und Maroc hervorgegangene MSV hat zwei Mal in Folge nicht gewonnen. Dem 2:2 beim Abstiegskandidaten Delhoven folgte ein 0:1 im Derby gegen Unterrath. Jetzt kommt der Tabellen-13. SV Bedburdyck/Gierath, der die Abstiegszone verlassen will. MSV-Trainer Toni Pisano wird seine Spieler auf Stärken und Schwächen des Gegners einstellen.

Hinter dem Spitzenreiter MSV mit 35 Punkten lauern der VfB Hilden II, Berghausen (beide 32) und Eller 04 (31). Für Eller steht am Sonntag ein Derby an, denn die Mannschaft muss beim SC Schwarz-Weiß 06 antreten. "Wir sind krasser Außenseiter", sagt der Oberbilker Trainer Harald Becker. Die Personaldecke ist aus verschiedenen Gründen (Verletzung, Krankheit, Beruf) ziemlich dünn. "Im Moment haben wir wirklich die Seuche", sagt Becker.

Ganz anders sieht das aber Peter Korn, der Sportchef des TSV Eller 04. "Endlich wieder ein Derby", freut sich Korn. "Ich kann mich an kein Spiel erinnern, das nicht eng war. Ich bin sicher, so wird das auch am Sonntag sein. Wenn wir oben dran bleiben wollen müssen wir punkten. Wir haben mit 31 Punkten eine wirklich sehr starke Hinrunde gespielt, da wollen wir weiter machen."

Die DJK Neuss-Gnadental, bei der der Lohausener SV zu Gast ist, ist abstiegsgefährdet. LSV-Trainer Dirk Mader gibt sich sehr selbstbewusst. "Nach drei Siegen in Folge fahren wir mit viel Selbstvertrauen nach Gnadental. Wir werden alles dafür tun um auch dieses Spiel zu gewinnen. Unsere kleine Serie wollen wir weiter ausbauen."

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Die SG Unterrath tritt beim TuS Grevenbroich an. "Wenn wir unsere Leistung vom vergangenen Sonntag bringen, als wir 1:0 beim Tabellenführer MSV gewonnen haben, dann haben wir nichts zu befürchten", sagt der Unterrather Trainer Vilson Gegic. "Das einzige, was mir Kopfschmerzen bereitet, ist, ob die Witterungsbedingungen mitspielen. Denn für uns sind Spiele auf dem Naturrasen ungewohnt und doch schwerer. Außerdem, seit fünf Spielen sind die Grevenbroicher ohne Niederlage. Meine Spieler müssen ihre Kräfte bündeln. Ihnen wird körperlich sicherlich einiges abverlangt."

Turu II erwartet den FC Büderich. "Einige Spieler sind gesperrt, verletzt, krank oder auch beruflich verhindert - ich weiß wirklich noch nicht, wer am Sonntag aufläuft", sagt Turu II-Trainer Georg Müffler. "Wovon ich aber überzeugt bin: die Spieler, die mir am Sonntag zur Verfügung stehen, sind hochmotiviert. Sie wollen unseren derzeit guten Lauf fortsetzen."

(RP)