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Düsseldorfer HC: Herren verlieren gegen Letzten

Hockey-Bundesliga : DHC-Herren verlieren gegen Letzten

Durch die 5:6-Niederlage schrumpft der Vorsprung auf den Gladbacher HTC auf einen Punkt. Besser machen es die Damen des Klubs beim 11:2-Erfolg gegen den Bonner THV.

Die Hockey-Herren des DHC mussten im Bundesliga-Nachbarschaftsduell mit dem Gladbacher HTC eine 5:6-Niederlage hinnehmen. Der Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz, den just der Gegner von Sonntag belegt, ist auf einen Punkt geschrumpft. Wie bereits im Hinspiel starteten die Gäste vor einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle am Seestern besser. Die Gladbacher hatten mit dem Portugiesen David Franco den Topspieler in ihren Reihen, der den DHC durch seine Dribblings fast alleine besiegte und selbst für die ersten beiden Tore sorgte. Die Düsseldorfer kamen erst nach dem 2:6 richtig in Fahrt, doch die Treffer durch Moritz Butt, Christian von Ehren und Felix Dames reichten nicht mehr zum Punktgewinn. Trotz der Niederlage zeigte sich Trainer Sebastian Folkers zufrieden: „Das war eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten drei Begegnungen.“

Besser machten es die Damen in ihrem Bundesliga-Spiel. Gegen den Bonner THV ließen sie nichts anbrennen und gewannen klar mit 11:2. Lediglich zu Beginn der Partie hatten die Oberkasselerinnen leichte Probleme. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 bescherten zwei Strafecken von Sabine Markert kurz hintereinander dann einen 4:1-Vorsprung.

Nach der Pause legte der DHC dank des großen Kaders richtig los – und drei Minuten vor dem Ende stand es 11:2 für das Team der Trainer Nicolai Sussenburger und Mark Spieker. Das zweite Tor der Gäste in der letzten Minute war nur Ergebniskosmetik. Die elf Treffer teilten sich Sarah Strauss (drei), Sabine Markert, Lisa Nolte und Tessa von Velsen (je zwei) sowie Alisa Vivot und Tessa Schubert. „Wir haben gut begonnen und hätten sogar in Führung gehen können“, sagte Bonns Trainer Jan Henseler. „Am Ende war es dann etwas aussichtslos. Wir kamen da nicht mehr raus, aber Düsseldorf hatte auch eine enorme Qualität und ist nicht nur im Westen, sondern wahrscheinlich auch in Deutschland im Moment die beste Mannschaft.“

Sussenburger freute sich dagegen besonders über die gute zweite Halbzeit seines Teams: „Das hat richtig Spaß gemacht. Wir hatten einen guten Start und haben das dann am Ende richtig souverän gemacht.“