Lokalsport: DSC 99 kommt gut aus der Winterpause

Lokalsport: DSC 99 kommt gut aus der Winterpause

Der Fußball-Landesligist bezwingt zu Hause Heiligenhaus mit 2:1. Auch Rath feiert einen Erfolg, während Kalkum-Wittlaer klar verliert.

DSC 99 - SSVg Heiligenhaus 2:1. Der DSC konnte sich in der ersten Partie nach der Winterpause mit einem Sieg in der Fußball-Landesliga zurückmelden. Das Team von Trainer Sebastian Saufhaus, das 56 Minuten in Unterzahl agierte, bezwang die SSVg Heiligenhaus vor heimischem Publikum knapp mit 2:1. Vom späteren Erfolg war in den ersten 45 Minuten jedoch kaum etwas zu sehen, vielmehr drückten die Gäste ihren Stempel auf. Zu allem Überfluss musste dann auch noch Youssef Driouch in der 34. Minute aufgrund eines taktischen Fouls mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen.

Nach der Pause präsentierten sich die Hausherren dann aber in einer ganz anderen Verfassung. Nach einer sehenswerten Kombination über Marc Paul und Maurice Ryboth traf Shun Terada zum 1:0. Wenige Minuten später gelang Paul auf Vorarbeit von Terada das zweite Tor. Dass der ehemalige DSC-Akteur Youssef El Boudihi nach einem Freistoß noch den Anschlusstreffer erzielte, änderte letztlich nichts mehr an der Grundtendenz. Saufhaus zeigte sich hernach zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass wir über eine Halbzeit lang in Unterzahl gespielt haben, war das schon eine gute Leistung von uns", sagte er.

VfL Jüchen Garzweiler - VfL Benrath 2:2. Wenn man nach einem 0:2-Rückstand in der letzten Spielminute noch zum 2:2-Ausgleich kommt, sollte man eigentlich glücklich über den gewonnenen Punkt sein. Frank Stoffels, Trainer des VfL Benrath, war es auch zum Teil, hatte er doch im Vorfeld eben jenen Punkt als Ziel ausgegeben.

Trotzdem musste der Übungsleiter zwei verlorenen Punkten hinterher trauern. Er sah sein Team bereits in Durchgang eins als bessere Mannschaft. "Wir haben vorne unsere Chancen nicht genutzt und in der Defensive zwei Fehler gemacht, die Jüchen sofort bestraft hat", resümierte er.

So musste er in der Pause Aufbauarbeit leisten, die sich bezahlt machen sollte. Schnell setzte seine Mannschaft das Geforderte um; Yannick Krohn verkürzte kurz nach dem Seitenwechsel. Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich, doch dieser wollte zunächst nicht fallen. Doch der eingewechselte Torjäger Sascha Willms erlöste die Schlossstädter in der letzten Minute und markierte das 2:2.

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Rather SV - VSF Amern 2:0. Die Mannschaft des Rather SV bescherte ihrem neuen Trainer Patrick Michaelis ein gelungenes Debüt. Nach ausgeglichener Anfangsphase rissen die Gastgeber das Spiel mehr und mehr an sich - zunächst jedoch ohne Torerfolg.

Dieser folgte dann nach dem Seitenwechsel: Zissis Alexandris belohnte die Offensivbemühungen des RSV mit seinem Kopfballtor zur Führung. Die Gäste kamen nur sporadisch vor das Tor der Hausherren, doch dann wurde es auch prompt gefährlich. Rückkehrer Frederik Seidel, der das Tor des RSV hütete, hielt mit seinen Paraden nicht nur den erhofften Dreier fest, sondern leitete zudem die Entscheidung ein. Mit einem weiten Ball erreichte er Robert Körber, der die Übersicht behielt und den freistehenden Marco Olivieri bediente. Der Einwechselspieler hatte dann keine Probleme, den Ball zum 2:0 zu versenken. "Man hat von Anfang an gesehen, dass die Mannschaft gallig gewesen ist. Wir konnten vieles von dem umsetzen, was wir uns in den vergangenen Wochen erarbeitet hatten", berichtete Michaelis hochzufrieden.

TV Kalkum-Wittlaer - SC Velbert 0:6.

Auch im ersten Spiel nach der Winterpause konnte der nach wie vor abstiegsbedrohte TV-Kalkum-Wittlaer kein Erfolgserlebnis in der Landesliga feiern. Aufgrund eines frühen Treffers durch Simon Schubeis (12.), musste die Sturm-Elf die gesamte Partie über einem Rückstand hinterherlaufen. Der aufgrund der Tabellensituation ohnehin schon verunsicherten Mannschaft tat dies alles andere als gut. Velbert wusste die sich nun zwangsläufig ergebenden Freiräume hingegen vorbildhaft zu nutzen, so dass Robin Hilger durch zwei Treffer innerhalb kürzester Zeit auf 3:0 erhöhen konnte.

Nach der Pause gelang es dem TVKW zwar, sich zunächst zu stabilisieren. In der 74. Minute brach jedoch jeglicher Widerstand zusammen, nachdem Rene Burczyk nach einem Foulelfmeter auf 4:0 erhöhte. Das 5:0 erneut durch Schubeis und das 6:0 durch Dominik Kaiser in der Nachspielzeit besiegelten so eine mehr als enttäuschende Niederlage. Sturm war nach der Partie bedient: "Wir waren am Anfang nicht aggressiv genug und haben es dem Gegner zu leicht gemacht."

(RP)
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