Leichtathletik: Doppeltes Glück für Maduka bei der Leichtathletik-EM

Leichtathletik : Doppeltes Glück für Maduka bei der Leichtathletik-EM

Mit 24 Stunden Verspätung durfte sich ART-Athletin Jessie Maduka über die zweite Qualifikations-Norm für die U20-EM in Eskilstuna/Schweden (16. bis 19. Juli) freuen.

Beim Wettkampf zwischen den beiden Universitäten USC (University of Southern California) und der von Maduka besuchten UCLA (University of California) zeigte die Düsseldorferin wieder einmal herausragende Leistungen im Weitsprung. Madukas Satz auf 6,18 Meter brachte sie dabei nicht nur in Führung, sondern auch in Schlagdistanz zur EM-Norm (6,20).

Das heizte die Stimmung in Los Angeles so richtig an. "Die Atmosphäre war einfach klasse. Unsere Unis befinden sich ja in derselben Stadt und sind somit in ständigem Konkurrenzkampf. Obwohl es nur um die Ehre ging, waren die Ränge voll", schilderte Maduka. Die Spannung steigerte sich bis zum letzten Versuch. Dort wurde Maduka zwar noch von einer Konkurrentin auf Rang zwei verwiesen (6,24 Meter), doch viel wichtiger war für sie das eigene Ergebnis: Mit 6,22 Metern schien die Norm erfüllt zu sein, wenn da nicht der angeblich zu starke Rückenwind gewesen wäre.

Am Abend nach dem Wettkampf bestätigte der Deutsche Leichtathletik-Verband jedoch einen regulären Rückenwind von +0,8 Meter/Sekunde. "Also doch Quali", freute sich Maduka. Nachdem die ART-Athletin bereits die 100-Meter-Norm erfüllte, ist sie bei der EM somit doppelt vertreten.

(zab)