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Die Volleyballerinnen Borger/Sude verlieren erst im Finale

Beachvolleyball : Tusas Volleyballerinnen verlieren erst im Halbfinale

Karla Borger und Julias Sude, die beiden TuSAnerinnen, mussten sich mit dem Halbfinal-Aus des Top-Beach-Volleyball-Turniers anfreunden. Den Sieg schnappten sich aber die beiden Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré. Anna Hoja/Stefanie Klatt (TuSA) scheiterten bereits in der Gruppenphase.

(tino) Fast eine Stunde lang „beharkten“ sich Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre aktuelle Partnerin Margareta Kozuch (beide Hamburger SV) im tiefen Sand an der Merkur Spielarena mit Karla Borger und Julia Sude (beide TuSA 06). Das Match zwischen den auf Weltranglistenposition 18 geführten Hanseatinnen und den zwei Plätze höher positionierten Düsseldorferinnen war die Wiederholung des deutschen Meisterschaftsendspiels 2019 und ein Duell auf Augenhöhe mit allem, was Beachvolleyball so attraktiv macht. Krachende Angriffsschläge, reaktionsschnelle Abwehr, turmhohe Blockaktionen und viel technische und taktische Finessen prägten die Partie, in der die amtierenden Meisterinnen Borger/Sude im dritten Satzneun Matchbälle nicht nutzen konnten. Ludwig lobte die Leistung der Kontrahentinnen: „Die haben das in Block-Abwehr echt gut gemacht.” Und weil es kein anderes Mittel mehr gab, stellten Kozuch/Ludwig um, Ludwig ging in den Block und machte tatsächlich die letzten beiden Punkte zum 27:25 – per Block. „Dieses Mal hat es geklappt”, so Ludwig. „Das geht auch nicht immer so gut aus.”

Somit mussten sich die beiden TuSAnerinnen mit dem Halbfinal-Aus des Top-Turniers anfreunden. Den Turniersieg schnappten sich aber die beiden Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré. Anna Hoja/Stefanie Klatt (TuSA) scheiterten bereits in der Gruppenphase.

Parallel zum Top-Turnier wurden im Arena-Sand auch noch drei Plätze für die deutschen Beachvolleyballmeisterschaften (4. bis 6. September) in Timmendorfer Strand ausgespielt. Mit Svenja Müller wollte eine weitere TuSAnerin die Qualifikation erspielen. Gemeinsam mit Sarah Schulz (Beach me) ging die 19-Jährige Müller im Quali-Turnier an den Start. Mit dem erhofften DM-Platz wurde es aber noch nichts, denn nach einem Sieg und zwei Niederlagen in den Gruppenspielen landeten Müller/Schulz auf Gruppenplatz drei und konnten sich nicht für das Halbfinale qualifizieren.

Im Düsseldorfer Sand werden jetzt vom 24. bis 26. Juli genau wie bei den Frauen am vergangenen Wochenende ein Top-Turnier für die bereits für die DM qualifizierten Teams und ein Quali-Turnier, bei dem drei Startplätze für die DM der Männer ausgespielt werden, durchgeführt. Beim Top-Turnier sind neben den amtierenden Vize-Weltmeistern Thole/Wickler auch die TuSA-Paarung Alexander Walkenhorst/Sven Winter dabei.