Volleyball Der DSC 99 blickt nach oben

Düsseldorf · Die Regionalliga-Volleyballerinnen des DSC 99 schafften in der Vorsaison als Fünfte ihr bestes Ergebnis aller Zeiten. Sie wollen noch höher hinaus.

DSC 99, Volleyball, DSC City Girls, Regionalliga, Team 2023/24, Foto: Kevin Mattig

DSC 99, Volleyball, DSC City Girls, Regionalliga, Team 2023/24, Foto: Kevin Mattig

Foto: RP/Kevin Mattig

Die Volleyballerinnen des DSC 99 sind mutig geworden. Bislang schien undenkbar, dass sie in der Regionalliga nach oben schauen. Aber die vergangene Saison hat alles verändert. Da war die Mannschaft, die sich den Klassenerhalt auf die Fahne geschrieben hatte, völlig überraschend in die Aufstiegsrunde vorgedrungen, dann mit drei Siegen in Folge sogar bis auf Platz drei gestürmt. Mancher im Umfeld der Mannschaft und des Klubs träumte im Überschwang der Gefühle und Euphorie gar von Platz eins und den Aufstieg in die 3. Liga. Am Ende bekam die Truppe dann aber doch ihre Grenzen aufgezeigt und landete auf Rang fünf.

„Wir waren ein bisschen traurig, dass wir den dritten Platz nicht halten konnten“, sagt Trainer Enno Schulz, der die Mannschaft vor einem Jahr übernommen hat. „Aber Rang fünf war natürlich trotzdem ein tolles Ergebnis, ein historisches Ergebnis.“ Historisch, weil es das beste Resultat war, das Volleyballerinnen des DSC 99 jemals erreicht haben.

Und nun vor der anstehenden Meisterschaft? „Da schauen wir nach oben, wollen besser abschneiden als in der Vor-Saison“, sagt der Coach. „Ich kann ja nach der überragenden vergangenen Spielzeit jetzt nicht den Klassenerhalt als Saisonziel vorgeben. Wir wollen den Schwung mit in die anstehenden Punktspiele nehmen und da weitermachen, wo wir vor einem halben Jahr aufgehört haben.“ Schulz ist vom Potenzial seiner Truppe überzeugt. „Wir haben Anfang des Jahres nur angedeutet, was wir können“, sagt er. „Da geht noch viel mehr. Zumal wir uns gut verstärkt haben. Und die beiden besten Mannschaften, Paderborn und Hürth, sind aufgestiegen und haben unsere Liga verlassen.“

Fünf Zugänge gibt es, die alle mindestens in der Regionalliga unterwegs waren: Zuspielerin Celine Brauweiler (25) kommt vom Regionalligisten VCE Geldern, Mittelblockerin Alicia Heimbach (22) vom Zweitligisten Bayer Leverkusen, die beiden Außenangreiferinnen Kim Smaniotto (32) und Ina Gosen (24) vom Regionalligisten TV Gladbeck und  Zweitligisten SCU Emlichheim, Libero Sophie Emming (27) wechselte vom Zweitligisten SV BW Dingden nach Düsseldorf. Letztere war aushilfsweise schon in der Vor-Saison dabei, gehört aber jetzt fest zum Kader. Die Truppe um Kapitänin und Zuspielerin Pauline Kappmeyer (27) ist weitgehend zusammengeblieben, breit aufgestellt, hat alle Positionen mehrfach besetzt. Sie wirkt von ihrer Struktur sehr homogen, besteht aus einer Mischung aus zweitligaerfahrenen, routinierten und jungen, aufstrebenden Talenten. Jüngste Aktive ist Mittelblockerin Sophie Weireter (20). Sechs Spielerinnen sind jenseits der 30: Sarah Funk (36), die gerade zum ersten Mal Mutter wird und auch als Co-Trainerin fungiert, sowie Victoria Günther (33), Laura Schriewer (31), Kim Smaniotto (32), Laura Wörmeyer (33) und Sarah Reusing (33).

Die Mannschaft verfügt über eine hohe individuelle Klasse, ihre Spezialität sind die Aufschläge. Und der Teamzusammenhalt ist groß. „Die Neuen sind alle freundlich aufgenommen worden und prima integriert“, sagt der Coach froh.

Wichtig wäre ein Erfolg am Samstag  (18 Uhr, Joseph-Beuys-Gesamtschule) zum Saisonauftakt gegen VTV Freier Grund aus Essen. „Das wäre wichtig für ein gutes Gefühl“, sagt Schulz.

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