Die Panther sind so gut wie abgestiegen

Football : Die Panther sind so gut wie abgestiegen

Im Relegations-Hinspiel um den Klassenerhalt unterlagen die Düsseldorfer Footballer Elmshorn mit 14:47.

(mjo) War es das bereits für die Panther? Der Tabellenletzte der German Football League (GFL) unterlag im ersten von zwei Relegationsspielen dem Meister der 2. Liga Nord Elmshorn Fighting Pirates mit 14:47 (0:7/6:13/0:14/8:13). Im Rückspiel in Elmshorn müssen die Düsseldorfer nun 33 Tore aufholen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Daran wagen wohl auch die größten Optimisten nicht zu glauben.

Zwei Viertel lang hatten die Besucher im Benrather Stadion die Hoffnung auf den ersten Sieg in dieser Saison. Die Abwehr der Panther begann sehr konzentriert und zeigte sich gut eingestellt auf die Spielzüge mit dem überragenden gegnerischen Runningback Khairi Dickson. Die Elmshorner näherten sich zwar der Düsseldorfer Endzone, aber ein von der Panther-Defense erzwungener Fumble (Fallenlassen des Balles) beendete den ersten Angriffszug der Gäste. Die Hausherren kamen vorwiegend über ihren guten Ballträger Sergej Kendus zu Raumgewinn, ohne allerdings zu einer richtigen Touchdown-Chance zu kommen. Die bekam dagegen knapp zwei Minuten vor dem Ende des ersten Spielabschnitts die Norddeutschen. Mit dem Extrapunkt durch Sören Becker gingen sie mit einem 7:0-Vorsprung ins zweite Viertel. Die Interference (Abfangen) eines Passes von Panther-Quarterback Trevor Vasey brachte Elmshorn im zweiten Quarter mit 14:0 in Führung. Die Chancen der Panther auf einen Sieg sanken weiter, als Daniel Schuhmacher ein Fieldgoal aus 47 Yard misslang. Vorentscheidend dann ein fulminanter Lauf von Elmshorns Ballträger Stephen Yepmo diagonal über den halben Platz in die Endzone zum 20:0. Die spektakulärste Leistung der Panther an diesem Tag glückte Wide Receicer Feli Manoka mit seinem zwölften Touchdown zum 6:20-Pausenstand.

Ein Fumble der Panther und ein folgender Touchdown der Pirates durch Dickson zum 6:27 kurz nach der Pause zerstörte diese Hoffnungen aber. Der zweite Touchdown der Düsseldorfer Sekunden vor dem Schluss der Partie durch Tim Haver Droeze zum 14:47- Endstand vergrößerte die Chancen auf ein Düsseldorfer Happy End im Rückspiel kaum.